capbreton

Capbreton – mein Einstieg in die Surffotografie

Unsere Reise nach Capbreton war eher zufällig. Ein paar Tage zuvor waren wir noch in La Tranche-sur-Mer. Dort schworen wir uns, nicht weiter südlich zu fahren. Touribunker und dreckig Strände. Das ist einfach nichts für uns. Unsere Vermutung war, dass je südlicher wir kommen, es noch schlimmer werden würde. Zum Glück wurden wir bereits in La Rochelle von etwas anderem überzeugt.

Die Hafenstadt ist wunderschön und wartet mit zahlreichen leckeren Restaurants auf. Aber mehr dazu in einem anderen Artikel. Auf jeden Fall gefiel uns La Rochelle so gut, dass wir noch ein weiteren Versuch unternahmen südlicher zu fahren. So stoppten wir erst an der größten Düne Europas (Dune du Pilat), um von dort dann weiter nach Capbreton aufzubrechen.

Von Sorts-Hossegor nach Capbreton

Ursprüngliches Ziel war Sorts-Hossegor. Ich hatte viel positives zu dieser Stadt gelesen und so stand sie bereits vor Reiseantritt in unserer Google Karte als potenzielles Reiseziel. Einziges Manko: es gibt dort keine offiziellen Wohnmobilstellplätze.

Nachdem der Beschluss feststand, dass wir nochmal ans Meer wollen, entschieden wir uns einfach für die kleine Nachbarstadt Capbreton.

In Capbreton gibt es zwei Möglichkeiten für Wohnmobile zu stehen: Ein großer Parkplatz direkt hinter den Dünen und ein Campingplatz.

Unsere Entscheidung war einfach: der große Parkplatz direkt hinter den Dünen.

Von unserem Wohnmobilstellplatz waren wir in nicht mal zwei Minuten direkt am Meer. Ein riesiger Strand. Sand so weit das Auge reicht. Ein kleiner überwachter Bereich für Badegäste. Zahlreiche Surfer. Riesige Wellen.

Der Plage des Océanides war wie gemacht für einen würdigen Abschluss unser Tour, die uns nun seit fast 6 Wochen entlang der Ärmel- und Atlantikküste führte.

Ursprünglich waren zwei Nächte angedacht. Insgesamt wurden es dann aber doch fast eine Woche Aufenthalt. Morgens um 8 Uhr frisches Baguette, die Nähe zum Strand, die Nähe zur Stadt, Stromanschluss. Einfach ideal. Auch mit unserer kleinen Tochter, die riesigen Spaß im Sand und im Wasser hatte.

Zwischen Bunkerresten und Surferglück

Unser Babyphone reichte vom Camper genau bis zur Strandbar. Welch ein Glück! So konnten wir die Abende beim Beobachten der Surfer ausklingen lassen und ein kühles Bier dazu genießen.

Während dieser Zeit habe ich mich auch zum ersten Mal mit dem Thema “Surffotografie” beschäftigt. Leider hatte ich keine passende Linse dabei. Bei 70 mm Brennweite war Schluss. Sicherlich wäre ein Objektiv mit 70 bis 200 mm besser gewesen :-)

Die Resultate möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten:

Aufnahmetipps: Die Bilder wurden freihand aufgenommen, ein Einbeinstativ oder Stativ mit Gimbal wäre sicherlich besser. Die Belichtungszeit lag bei mindestens 1/200 Sekunde und die Blende wurde weit geöffnet, um das letzte Licht einzufangen

Auch als Landschaftsfotograf kommt man in Capbreton auf seine Kosten. So finden sich am Strand Bunkerreste aus dem zweiten Weltkrieg. Diese “liegen” teilweise am Strand verstreut und wirken, wie aus einer anderen Welt. Genau das richtige also, um sie mit etwas längerer Belichtung ordentlich in Szene zu setzen:

 


Hat dir der Artikel zu Capbreton gefallen? Dann folge uns doch in Social Media oder per RSS-Feed. Wir freuen uns auch riesig, wenn du den Artikel mit deinen Freunden teilst :-)

Du hast noch Fragen? Schreib’ uns einfach und hinterlasse einen Kommentar!

 

Du willst unserem Blog folgen? Dann nimm uns doch einfach in deinen RSS Reader oder in die Browserfavoriten auf. Natürlich kannst Du uns auch gerne auf Facebook & Co. folgen. Eine Newsletter können wir als Hobbyblogger aufgrund der DSGVO nicht mehr anbieten.

1 Kommentar zu “Capbreton – mein Einstieg in die Surffotografie

  1. Die Strandfotos sind herrlich. Besonders die bunten Steine im Vergleich zur Langzeitbelichtung mit dem Wasser gefallen mir richtig gut!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit möchte ich, dass mein Kommentar und die dazu notwendigen Daten (Welche Daten erfährst Du in der Datenschutzerklärung) gespeichert werden und akzeptiere die Datenschutzerklärung