svartifoss

Svartifoss – Wanderung im Skaftafell Nationalpark

Der Svartifoss gilt mit seinen Basaltsäulen als Hauptattraktion des Skaftafell Nationalparks. Wir haben während unserer Island Reise im März diesen wunderschönen Wasserfall erwandert und berichten im folgenden Artikel über unsere Erfahrungen.

Die Wanderung zum Svartifoss

Die Wanderung zum Svartifoss startet am großen Parkplatz des Skaftafell Nationalparks. Kostenloses Parken ist hier möglich.

Zu Beginn führt die Wanderung über den Campingplatz «Skaftafell Camping». Der Weg ist breit geschottert und zweigt nach ca. 200 Metern ab. Angst vor Verlaufen braucht man auf dieser Wanderung nicht haben. Der Wasserfall und die Wegstrecke sind gut ausgeschildert.

Der Weg bleibt geschottert, wird aber allmählich schmaler und führt hinauf auf ein Plateau.

Auf dem Weg zum Svartifoss passiert man erst den Hundafoss. Für alle, die schon etwas erschöpft vom Anstieg sind, können hier abbiegen und rasten.

Der Hundafoss ist nett anzusehen, aber noch kein Vergleich zum aus meiner Sicht beeindruckenden Svartifoss.

Entlang einer Schlucht, deren Namen mir leider nicht bekannt ist, führt der Weg mit Blick in den Vatnajöküll Nationalpark letztlich zum Ziel. Der Weg ist teilweise leider wirklich matschig. Aber man wird entschädigt, wenn man die letzten Meter zum Wasserfall macht. Es geht eine Steintreppe hinunter, die einem den Blick auf die schwarze Basaltwand eröffnet. Aus 12 Metern Höhe stürzt hier das Wasser des Svartifoss hinab.

Mittlerweile gibtes hier eine Besucherplattform, die es ermöglicht relativ nahe an den Wasserfall heranzutreten, ohne über die empfindliche Vegetation trampeln zu müssen.

Trotz unserer Reisezeit März war ziemlich viel los am Wasserfall und auch kein Vergleich mehr zu unserem ersten Besuch im August 2012. Wie es hinter den Kulissen eines solchen Wasserfallfotos aussieht, soll euch mal das folgende Bild zeigen:

Den Skaftafell Nationalpark im eigenen Reiseplan

Der Skaftafell Nationalpark und seine Wandermöglichkeiten gehören meiner Meinung nach in jeden Reiseplan, der an der Südküst entlang führt. Wie du ihn gut in deine Reiseplanung integrieren kannst, will ich dir nun zeigen.

Um es im Nationalpark gemütlich anzugehen, sollte man mindestens einen halben Tag oder besser mehrere Tage einplanen. Nicht nur die Wanderung zum Svartifoss ist schön. Auch die Rundwanderung “S3” ist absolut empfehlenswert. Mehr Wanderungen gibt’s hier:

Der Skaftafell Nationalpark ist von allem zu weit entfernt, um einfach mal so hinzufahren. Mal ein paar Beispieldistanzen in der nachfolgenden Tabelle:


Stadt oder SehenswürdigkeitEntfernung in km
Vík í Mýrdal140 km
Höfn & Stokksnes136 km
Fjaðrárgljúfur78 km
Jökulsárlón Gletscher Lagune57 km

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, entweder auf dem Zeltplatz zu nächtigen oder eine Unterkunft in der Nähe ausfinding zu machen. Richtung Jökulsárlón findet man das neu eröffnete Fosshotel Glacier Lagoon*, was sicherlich nicht all zu günstig sein dürfte und das Hotel Skaftafell*.

Wir haben 2012 im Hof Bölti übernachtet. Dieser liegt innerhalb des Skaftafell Nationalparks, scheint aber nicht mehr geöffnet zu haben. Als Ausgangspunkt für längere Wanderungen war das natürlich ideal.

2017 sind wir nur zum Svartifoss gewandert und haben das als Zwischenstopp zwischen Höfn und Skeiðflöt (in der Nähe von Vík í Mýrdal). War ziemlich sportlich. Unseren Reiseplan kannst Du unter folgendem Link einsehen:

Unser Übersichtsartikel zu Island mit Beispielen und Route für eine Island Reise könnte dich sicherlich auch interessieren:

Viel Spaß in Island! :-)


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