Étretat

Étretat – zwischen Tourinepp und Naturwunder

Étretat ist weltbekannt für seine Kalkfelsen und deren besondere Formation. Die Stadt zieht daher Jahr für Jahr tausende Touristen an. Auch auf das Cover einiger Normandie Reiseführern haben es die charakteristischen Felsen Porte d’Aval und Aiguille geschafft. Die Ortschaft selbst hat laut Wikipedia gerade mal 1.500 Einwohner. Läuft man durch die Straßen merkt man: hier ist alles auf Tourismus ausgerichtet.

Nichtsdestotrotz fanden wir den Besuch in der Stadt sehr lohnenswert. Dies hatte vor allem drei Gründe:

  • der Camping Municipal liegt etwas außerhalb aber man kann dort preiswert übernachten und zu Fuß in die Stadt laufen
  • gefühlt endlose Klippenwanderungen sind in Étretat möglich
  • es gibt zwei echt gute Restaurants in der Ortschaft

Übernachten in Étretat

Wir bereits erwähnt, kann man gut und günstig auf den Camping Municipal in Étretat stehen. Neben dem Campingplatz gibt es sogar einen noch günstigeren Stellplatz. Uns war das Gedränge dort aber zu groß und wir entschieden uns daher für eine Parzelle auf dem Campingplatz.

Wichtig: Im Sommer muss man früh sein. An den drei Tagen, die wir dort waren, war der Campingplatz gegen Mittag bereits voll.

Wer lieber in einer Pension übernachten möchte: Aktuell ist das Bed & Breakfast Castel De La Terrasse* hervorragend bewertet. Wir selbst waren jedoch nicht dort.

Klippenwanderung zur Porte d’Aval und La Manneporte

Die Wanderung startet direkt an Strandpromenade von Étretat. Hier gewinnt man über Stufen erst einmal an Höhe.

Auf den angrenzten Felsvorsprüngen erkannt man, wie viel Höhenmeter man bereits zurückgelegt hat. Bis zu 75 Meter sollen die Felsen hier hoch sein.

Auf die Treppen folgen dann kleine Pfade, die sich zwischen Sträuchern und Gebüsch verästeln. Wer immer entlang der Abbruchkante bleibt, muss zwar etwas mehr laufen, jedoch genießt man vorzügliche Aussichten auf die Klippen und den Küstenverlauf.

Ich wäre ja auch gerne mal in eine der zahlreichen Buchten abgestiegen. Jedoch führt nur ein Weg nach unten und der war gesperrt. Ansonsten bleibt einem wohl nur das Boot.

In den Buchten konnte man zahlreiche herabgestürzte Felsblöcke sehen. Die Erosion entfaltet auch hier ihre unaufhaltsame Wirkung.

Ingesamt gibt es drei Aussichtspunkte, an denen ein Stopp lohnt: Porte d’Aval, La Manneporte und La Courtine. Will man alle erwandern, legt man auf dem Hin- und Rückweg insgesamt fünf Kilometer zurück.

Wir haben diese Tour zwei Mal gemacht, weil sie uns so gut gefiel. Hier nun noch ein paar Eindrücke von den Aussichtspunkten.

Eigentlich wollte ich auch nochmal abends zum Fotografieren auf die Felsen. Nachdem ich aber meine Tochter tagsüber mit der Kraxe getragen hatte, war ich zu platt, um nochmal dorthin aufzusteigen. Mich wundert auch, dass dieses Motiv Instagram noch nicht erobert hat. Hier gibt’s jedoch Menge steile Klippen und markante Felsformationen vor denen sich das Posen lohnt :-D

Essen in Étretat

In Étretat gibt es zahlreiche teure Touribuden, die Schrott anbieten und auf das schnelle Geld der Touristen aus sind. Wir haben jedoch zwei Restaurants kennengelernt, die etwas versteckter liegen und mit toller Küche auftrumpfen. Billig sind sie beide aber nicht. Der Preis ist jedoch für die Leistung absolut angemessen.

Hier die beiden Restaurants:

  • La Flottille, 22 Rue Alphonse Karr, 76790 Étretat
  • Le Cours d’eau, 26 Rue Alphonse Karr, 76790 Étretat

 


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