Wildromantische-Täler

3 wildromantische Täler zum Fotografieren im Herbst

Das Fotografieren im Herbst ist immer eine wahre Freude. Bietet der Herbst durch das bunte Laub und den häufigen Nebel eine Vielzahl an fotografischen Möglichkeiten. Dieser Artikel widmet sich einem besonderem Motiv für den Herbst: wilde und ursprüngliche Täler in Deutschland.

Wir waren diesen Sommer unterwegs und haben uns einige schöne Täler in und um Deutschland ansehen können. Drei davon stellen wir in diesem Artikel vor. Den Beginn macht das Ilsetal im Harz:

Ilsetal und Ilsefälle, Harz

Im Herzen des Harz am Brocken liegt das Ilsetal. Über zahlreiche Kaskaden legt die Ilse hier einige Höhenmeter zurück. Schön ist es vor allem bei den Ilsefällen, hinter dem Waldhotel „Am Ilsestein“ oder am Zufluss des Bachs „Schwarzer Graben“.

Wer zum Fotografieren hierher möchte, sollte bedenken, dass man einige Meter zu Fuß zurücklegen muss. Für das unebene Terrain empfehlen sich daher gute Wanderschuhe.

Bühlertal und Gertelbach, Schwarzwald

Die Region um das Bühlertal ist bei vielen für seine Weine und die zahlreichen Schnapsbrennereien bekannt. Die Natur um das Bühlertal hat allerdings auch einiges für Fotografen zu bieten. Ein besonderes Highlight ist neben Gaishöll & Co. vor allem der Gertelbach.

Riesige bemooste Granitfelsen und zahlreiche Brücken prägen das Bild des Flusslaufs. Auch hier empfehlen sich Wanderschuhe mit guter Sohle, da es aufgrund des Mooses teilweise echt rutschig auf den Steinen sein kann.

Gutes und preiswertes Essen erhält man unweit der Bachquelle im Restaurant „Im Spinnerhof“.

Weiterer Artikel zu Wasserfällen im Schwarzwald:

Lerautal bei Leuchtenberg, Nördlicher Oberpfälzer Wald

An der Grenze zu Tschechien liegt das Lerautal bei Leuchtenberg. Bekannt ist hier vor allem das Felsenmeer und der Dost. Auch hier türmen sich zahlreiche und mit Moos bewachsene Granitfelsen. Überall gluckert und gurgelt es.

Hier haben wir auch zum ersten Mal einen Eisvogel in freier Natur sehen können. Für ein Foto war der Kleine leider viel zu schnell wieder weg.

Weiterer Artikel zum Lerautal:

Tipps zum Fotografieren eines Bachlaufs

Equipment

Grundsätzlich benötigt ihr neben eurer Kamera, ein Stativ und einen Polfilter. Was ich verwende, könnt ihr in unter „Meine Fotoausrüstung“ nachlesen. Gummistiefel oder andere wasserdichte Schuhe sind auch nicht schlecht :-)

Wann fotografiert man am besten Bachläufe?

Eigentlich zu jeder Jahreszeit. Im Sommer führen viele Bachläufe weniger Wasser und wirken dadurch weniger wild. Daher lieber im Frühjahr oder im Herbst fotografieren.

Wichtig ist auch, dass ihr nicht bei strahlendem Sonnenschein fotografiert. Ein bewölkter Himmel wirkt wie ein riesiger Diffusor. Am besten ist jedoch, wenn das Tal im Schatten liegt. Also entweder morgens früh oder gegen Abend Fotos machen.

Wieso Herbst?

Buntes, feuchtes Laub und Nebel geben Fluss- und Bachfotos das gewisse Extra.

Wie stellt man am besten die Kamera ein?

Ich nutze immer den A-Modus und lass‘ die Belichtungsautomatik die passende Belichtungszeit auswählen. Um mit den teils schwierigen Lichtsituationen zurecht zu kommen, nehme ich meist eine Belichtungsreihe auf. Dazu nutze ich den Selbstauslöser und lasse ihn drei Mal mit unterschiedlichen Belichtungen auslösen.

Meist verwende ich Blende 11 und eine Belichtungszeit zwischen 1/2 bis 2 Sekunden. ISO bleibt bei 100.


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Kennst du noch ein wildromantisches Tal in Deutschland, das wir unbedingt gesehen haben sollten? Schreib‘ uns einfach und hinterlasse einen Kommentar!

 

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