Roadtrip-Devon-Blackchurch-Rock

Wie Südengland einfach nur rockt! Highlights meines Mini-Roadtrips durch Devon

Ohne Erwartungen ein Land zu bereisen, ist meist eine gute Ausgangslage. Das bestätigte sich auch auf meinem Mini-Roadtrip durch Devon in Südengland.

Ich war zu einer Wirtschaftsinformatikkonferenz in Portsmouth eingeladen. Die Zeit vor Konferenzbeginn nutzte ich, um Devon zu erkunden. Überraschung gelungen, so viel vorweg.

Ankunft in Portsmouth

Portsmouth ist knapp 75 Meilen von London entfernt. Keine große Distanz eigentlich. Die Anreise ab London Heathrow gestaltet sich jedoch schwierig. Unzuverlässige Zugverbindungen oder lange Busfahrt? Dann besser doch direkt einen Mietwagen ab Heahtrow. Portsmouth war Konferenzort und daher Ausgangspunkt meiner Reise.

Der Spinnaker Tower

In Portsmouth gibt es bereits einige Sehenswürdigkeiten, die es zu fotografieren lohnt. Eine davon ist natürlich der Spinnaker Tower. Mit seinen 170 Meter Höhe überragt er alle Gebäude im Hafengelände. Am besten kann man ihn meiner Meinung nach von der gegenüberliegenden Hafenseite fotografieren. Hier eine ungefähre Angabe der GPS von wo meine Bilder entstanden sind: 50.792925, -1.116750

Um dort hin zu kommen, kann man ab Portsmouth Harbour Station Pier die Gosport-Fähre nehmen. Sie verkehrt tagsüber als auch abends in regelmäßigen Abständen.

1. Highlight: Durdle Door

Einige Kilometer von Portsmouth entfernt, liegt das sehr bekannte Durdle Door. Als ich abends dort war, tummelten sich viele Fotograferen auf den Klippen rund um Durdle Door. Der Felsbogen ist und bleibt ein beliebtes Motiv im Süden Englands.

Einziges Problem an der Fotolocation ist aus meiner Sicht, dass der dazugehörige Parkplatz recht teuer ist und bereits um 22 Uhr vom dortigen Campingplatz verschlossen wird. Über Nacht dort zu parken, ist leider auch nicht gestattet. Inwieweit dies jedoch kontrolliert wird, weiß ich nicht.

Als ich abends Sonnenuntergangsbilder dort aufnehmen wollte, stellte ich fest, dass ich mein Stativ-Mount für die Kamera Zuhause vergessen hat. Also hieß die nächste Station für mich nochmal Portsmouth.

2. Highlight: Isle of Portland und der Pulpit Rock

Von Portsmouth springen wir nun ganz schnell zur Isle of Portland. Eine schöne Halbinsel, mit tollen Aussichten und interessanter Küste.

Wer bis zum Zipfel der Insel fährt, sollte unbedingt einen Zwischenstopp an der Olympic Rings Stone Sculpture machen. Von hier aus hat man eine wunderbare Aussicht auf die Küste und den Stadtteil Fortuneswell.

Weiter geht es zum Portland Bill Leuchttürm, der ganz im Süden Isle of Portland liegt. Neben dem Leuchtturm war ich vorallem wegen dem Pulpit Rock hier. Dessen Name erinnerte mich natürlich direkt an Norwegens Felskanzel, dem Preikestolen.

Zugegeben, der Pulpit Rock auf der Isle of Portland ist nicht ganz so spektakulär. Für mich war es trotzdem eines der Highlights im südlichen Teil Devons.

3. Highlight: Blackchurch Rock

Im Norden Devons leigt eine der spektakulärsten Felsformationen, die ich in den letzten Jahr gesehen habe. An der Küste von Mouthmill dominieren dunkle Gesteinsmassen das Bild. Eine Felsformation sticht jedoch besonders hervor: der Blackchurch Rock.

Um zum Blackchurch Rock zu gelangen, ist jedoch ein 20 bis 30 minütiger Fußweg erforderlich. Aber dieser lohnt sich! Ihr startet am Brownsham National Trust Car Park und haltet euch dann rechts, vorbei an einem bewohnten Hause und dann (bei 51.006931, -4.444217) tendenziell links den Berg hinab durch einen Wald. Da der Weg schon schlammig sein kann, bitte an entsprechendes Schuhwerk denken.

Wer zum Fotografieren zum Blackchurch Rock möchte, sollte unbedingt auch die Gezeiten beachten. Ebbe und Flut haben an der Mouthmill Küsten einen gewaltigen Unterschied. Bei Flut ist ein Großteil der Gesteinformation im Wasser verborgen. Daher unbedingt auf Ebbe achten :-)

Interessante Wanderungen in Hartland und der Bideford Bay findet ihr auf der Seite des National Trusts.

4. Highlight: Valley of Rocks

Abschließendes Highlight meines Mini-Roadtrips war das Valley of Rocks in der Nähe von Lynton. Egal, ob man stundenlang am Meer laufen möchte oder einfach nur die spektakuläre Aussicht von den Felsen genießt. Die Stunden verfliegen hier! Daher unbedingt auch an ein entsprechend langes Parkticket denken ;-)

Ihr könnt einfach am untersten Parkplatz parken und dann einen der vielen ausgeschildert Wanderwege nutzen. Meine Bilder habe direkt oberhalb des Küstenwegs aufgenommen. Der Pfad dort hin beginnt, oberhalb des Cricketclubs (GPS 51.232735, -3.847551).

Bei all den coolen Fotomöglichkeiten ist trotzdem Vorsicht geboten. Hier geht es mächtig steil runter. Erst im Oktober letzten Jahres starb dort eine Frau!

5. Highlight: A39 & Robber’s Bridge

Die Küstenstraße ab Lynton ist für mich auch wirklich sehenswert. Man fährt oberhalb der Küste und genießt immer wieder tolle Aussichten. Rechts von der A39 gibt es auch immer wieder sehenswerte Täler zu erkunden. Diese sind meist ausgeschildert und laden so zu einem kurzen Abstecher ein.

Eine dieser Abzweigungen führt dich in ein mystisches Tal zur Robber’s Bridge. Eine alte Steinbrücke, die umzingelt ist von ebenso alten Bäumen. Zum Fotografieren eines Bachlaufs war das Wetter leider nicht optimal. Ich hatte strahlend blauen Himmel und damit war es viel zu hell. Auch in einem dicht bewachsenen Tal.

 

Was ist mir von meinem Roadtrip in Erinnerung geblieben?

Eigentlich waren es zwei Dinge. Erstens, die Ruhe und die einmalige Landschaft in North Devon. Zweitens, die engen Gassen, die teilweise zu den Stränden führen. Sie treiben einem das ein oder andere Mal den Angstschweiß auf die Stirn.

Ach ja, und wild campen scheint in North Devon auch prima zu funktionieren. Ich habe nachts auch mit Schlafsack und Iso-Matte neben dem Auto gelegen und selten so eine ruhige Nacht erlebt. Auch habe ich zahlreiche Wildcamper mit dem Wohnmobil gesehen :-)

 

Weitere Fotolocations

Für alle, die so fotohungrig sind, wie ich. Ich habe eine Karte mit zahlreichen weiteren Fotolocations angelegt.

 


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2 Kommentare zu “Wie Südengland einfach nur rockt! Highlights meines Mini-Roadtrips durch Devon

  1. Interessante Tour. Der Blackchurch Rock gefällt mir von Deinem Roadtrip am besten. Wirkt etwas bizarr, aber gerade das macht ihn wohl so spannend, gerade als Fotomotiv bei schönem Licht :-))

    • Das Fotografieren des Blackchurch Rock lohnt sich wirklich. Jedoch kommt die Wirkung des Blackchurch Rock auf den Fotos fast gar nicht rüber. Es ist unglaublich vor so einem riesigen Felsen zu stehen!

      Liebe Grüße
      Christian

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