Lofoten-Sehenswürdigkeiten-Highlights

Lofoten Sehenswürdigkeiten – die Highlights unserer Reise

Die Lofoten sind berühmt für ihre unberührte Natur und spektakuläre Wanderungen. Schneebedeckte Gipfel, einsame Fischerhütten und tropisch anmutende Strände – das sind die Sehenswürdigkeiten der Lofoten. In diesem Beitrag nehmen wir dich nochmal mit auf unsere Rundreise. Wir zeigen dir unsere Lofoten Highlights und träumen schon mal von unserer nächsten Reise.

Haukland & Utakleiv

Den Einstieg in die Lofoten Sehenswürdigkeiten machen die beiden Strände Haukland und Utakleiv. Beide liegen im Norden der Insel Vestvågøy. Ein Besuch beider Strände lässt sich daher prima kombinieren. Einzig ein Tunnel mit etwas Fahrtweg trennt die beiden Traumstrände voneinander.

Am Strand von Haukland kann man bereits im Mai bei milden Temperaturen barfuss den Strand erkunden. Feiner Sand und türkises Wasser machen diese Bucht so besonders.

Im krassen Gegensatz dazu wirkt der Strand von Utakleiv. Kleine und große Felsen türmen sich in der Brandung. Die Gebirgszüge des Himmeltindan und Skolmen trohnen entlang der Küste und rahmen den kilometerlangen Strand ein.

Wer den Besuch der Strände mit einer kleinen Wanderung und sehenswerter Aussicht kombinieren möchte:

Gimsoy Kirche

Die kleine weiße Kirche von Gimsoy ist ein beliebtes Motiv unter Fotografen. Kein Wunder, liegt sie in unmittelbarer Nähe zur Küste und sticht durch ihren weißen Anstrich deutlich aus der Umgebung hervor. Als wir die Kirche zur Mitternachtssonne besuchen, bildet sich entlang der FV862 mystischer Morgennebel – ein Moment auf unserer Reise, den wir so schnell nicht vergessen.

Wer unterwegs auf der Insel Gimsoy ist, kann auch nach den Motiven des Künstlers Pøbel Ausschau halten. Zum Beispiel findet ihr den Gasmaskenmann mit Schmetterling unter folgenden GPS-Daten: 68.327006, 14.099498.

Aufstieg zum Ballstadheia

Alle sprechen nur vom Aufstieg zum Reinebringen, dabei gibt es viele weitere Gipfel mit genialer Aussicht. Einer davon ist der Ballstadheia und für uns ein echtes Highlight in der Umgebung von Leknes.

Bereits der Weg zum Plateau des Ballstadheia besticht mit spektakulärer Aussicht. Man blickt über den Buksnesfjord und den Nappsstraumen. Letzteres ist eine Meerenge, die die Inseln Vestvågøy und Flakstadøy voneinander trennt. Am Ziel angekommen, wartet eine ähnlich spektakuläre Sicht, wie vom Reinebringen. Über eine Steile Felswand hinab, blickt man auf das kleine Städtchen Ballstad.

Wanderung zum Gylttinden, Merraflestinden und Kollfjellet

Die Wanderung, die die Gipfel Gylttinden, Merraflestinden und Kollfjellet miteinenander verbindet, gehört für mich zu den schönsten Wanderungen der Lofoten. Ganz unscheinbar startet die Wanderung an einem Friedhof in Moskenes und führt hinauf zum gleichnamigen See Moskenesvatnet.

Ab hier ist man mitten in der Natur der Lofoten. Der See wird eingerahmt von den drei Bergspitzen und diese der Reihe nach abgewandert. Die Besteigung der jeweiligen Gipfel ist kräftezehrend und das Kraxeln entlang steiler Felswände war für uns Nervenkitzel pur.

Erreicht man die Gipfel, wird man jedoch mit einer gewaltigen Aussicht belohnt.

Die GPS-Daten zu Wanderung gibt’s auf Rando-Lofoten.

Wanderung zur Kvalvika-Bucht über Ryten

Auch die Wanderung zur Kvalvika-Bucht verdient das Prädikat „Sehenswürdig“. Je nach Motivation kann man verschiedene Wege zur Bucht wählen:

  • Den Aufstieg ab der kleinen Ortschaft Medvoll (GPS 68.091098, 13.149191)
  • … oder ab einem Parkplatz hinter Fredvang (GPS 68.068283, 13.129933).

Ab Medvoll ist der Weg etwas länger und bei gutem Wetter kann man die Wanderung zur Kvalvika-Bucht mit dem Aufstieg zum Gipfel Ryten kombinieren. Der Parkplatz hinter Fredvang führt euch auf direktem Weg zur Bucht und ist etwas kürzer. Wir wählten die längere Tour, hatte jedoch etwas Pech mit dem Wetter. Nachdem wir die ersten Höhenmeter hinter uns hatten, zog dichter Nebel auf und wir mussten uns mittels GPS navigieren. Somit fiel der Aufstieg zum Ryten leider aus.

Auch ohne Ryten beeindruckte uns die Kvalvika-Bucht mit ihren Grün-, Blau- und Brauntönen und ist für uns ein weitere geniale Lofoten Sehenswürdigkeit.

Weitere Eindrücke und einen Reisebericht zur Wanderung in die Kvalvika-Bucht findest du bei Elisa von take an adVANture.

Myrland

Die kleine Ortschaft Myrland liegt tief im Norden der Insel Flakstadøy und nur wenige verirren sich über die FV805 dorthin. Die kleine und unscheinbare Straße führt jedoch zu einem der schönsten Orte der Lofoten.

Mit gerade mal 15 Einwohner ist Myrland mehr Siedlung als Ortschaft. Gelb blühender Hahnenfuß schmückt im Frühjahr die Wiesen, während im Hintergrund noch Schnee die Gipfel des Middagstinden und Bjørntinden bedecken.

Auch der Strand Myrlands ist ein weiteres Lofoten Highlight: Zackige Felsen ragen aus dem Wasser, das so türkis in der Mittagssonne funkelt. Wäre es nicht so kalt, man könnte glauben, man stünde an einem Strand der Seychellen.


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4 Kommentare zu “Lofoten Sehenswürdigkeiten – die Highlights unserer Reise

  1. Servus Christian!

    Sehr schöner Bericht, aber ich vermisse so bekannte Orte wie A, Henningsvaer, Nusfjord oder Reine. Vor allem der Blick vom Reinebriggen ist auch der absolute Hammer.

    Bei mir ist es schon sehr lange her, dass ich oben war, aber es wird sicher noch einmal passieren :-) .

    Have fun
    Horst

    • Hallo Horst,

      vielen Dank für deine Anmerkung.

      Du hast Recht, A, Henningsvaer, Nusfjord & co fehlen hier. Das sind aus meiner Sicht auch alles schöne Sehenswürdigkeiten, jedoch für mich keine Highlights :-) Die aufbereiteten Rorbuer sieht man ja mehr oder weniger in jeder Ortschaft (z.B. auch in Hamnoy, Ballstad, usw.). Zudem sind dies alles so drive-by Sehenswürdigkeiten, wo viele hinfahren, kurz aussteigen, Bilder machen und wieder einsteigen und weiterfahren. Entsprechend Betrieb ist dort auch ..

      Der Blick vom Reinebringen ist wirklich phänomenal, jedoch auch nicht alternativlos, z.B. der Blick vom Ballstad Heia ist ähnlich beeindruckend, ebenso die Wanderung zum Helvete (http://www.rando-lofoten.net/de/lofoten-stokkvika-de/166-german/topographische-blatter/397-helvete). Außerdem halte ich den Aufstieg für ziemlich gefährlich. Als wir 2016 dort waren, war der Berg tief zerpflügt und ein einigermaßen sicherer Aufstieg nur möglich, wenn es ein paar Tage zuvor trocken war. Wenn ich sehe, was andere Fotografen so schreiben (http://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=14853020&postcount=46) weiß ich auch nicht, ob ich das wirklich empfehlen möchte.

      Viele Grüße
      Christian

  2. Hallo Christian,

    was für ein schöner Artikel. Die Lofoten sind doch schon ein ziemliches Sehnsuchtsziel, oder? Und mit so einem bisschen Schnee schaut es gleich wieder ganz anders aus.

    Danke dir auch für die Erwähnung!

    LG,
    Elisa

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