Serra-de-Tramuntana

Mit dem Auto durch die Serra de Tramuntana

In Port de Sóller beginnt unser Mini-Roadtrip. Mit unserem kleinen Audi A1 wollen wir die Serra de Tramuntana erkunden. Als Ziel für den heutigen Tag legen wir das Cap Formentor fest. Allerdings ist bei solch einer wunderschönen Strecke, wie es die M-10 verspricht, nicht eher der Weg das Ziel?

Kurz nach dem Frühstück brechen wir auf. Das Wetter ist traumhaft. Keine Wolke am Himmel und die Luft ist noch etwas feucht von der kühlen Nacht. In Sóller biegen wir von der MA-11 auf die 10 ab. Bereits kurz nach Verlassen der Stadt schlängeln sich erste Haarnadelkurven den Berg hinauf.

Zwischen Felsenmeer und Mittelmeer – die Serra de Tramuntana

Kurz vor einem Tunnel halten wir zum ersten Mal und genießen die Aussicht. Mittlerweile hängen kleinere Wolken am Himmel. Das trübt die wunderschöne Aussicht jedoch keineswegs.

Ausblick vom Mirador M-10

Ausblick vom Mirador M-10

Als erstes passieren wir den Stausee Cúber. In einer Haltebucht können wir die Sicht auf den See genießen, während sich im Hintergrund Mallorcas höchster Berg der Puig Major erhebt. Unweit dieser Haltebucht befindet sich ein Gatter, welches den Zugang zum See ermöglicht. Kurz hinter dieser Absperrung werden wir von zwei neugierigen Eseln begrüßt, die sich sichtlich an unseren Streicheleinheiten erfreuen.

Blick auf den Puig Major

Blick auf den Puig Major

Weiter geht es für uns durch die Serra de Tramuntana Richtung Cap Formentor. Unmittelbar nach Cúber passieren wir den nächsten Stausee namens Gorg Blau. Wind lässt das ansonsten spiegelglatte Wasser aufgewühlt wirken und verwehrt uns die magischen Reflektionen, die der See an ruhigeren Tagen verspricht.

Am Aussichtspunkt Cova des Mirador de s’Entreforc wartet die nächste spektakuläre Aussicht auf uns. Als wir aussteigen, eröffnet sich vor uns ein wahres Felsenmeer und in der Ferne ist das Klitzern des Mittelmeers zu erkennen.

Ausblick am Cova des Mirador de s'Entreforc

Ausblick am Cova des Mirador de s’Entreforc

und noch ein Bild vom Cova des Mirador de s'Entreforc

und noch ein Bild vom Cova des Mirador de s’Entreforc

und noch eins ...

und noch eins …

Als wir am Mirador de s’Entreforc stehen, ist die Zeit bereits vorangeschritten und der Magen beginnt zu knurren. Unsere Mittagspause legen wir daraufhin im unweit entfernten Restaurant Escorca ein. Obwohl uns die Speisekarte nicht überzeugt, rasten wir mangels Alternativen hier. Nach einer kleinen Stärkung geht es weiter und mittlerweile merke ich, dass das Fahren auf den schmalen Straßen inklusive der zahlreichen Radfahrer doch ziemlich anstrengend ist.

Zum Glück ist die nächste Stadt Pollença nicht mehr so weit entfernt. Hier legen wir eine längere Pause ein und machen einige Besorgungen für die nächsten Tage.

Sonnenuntergang am Cap Formentor

Knapp 25 km sind wir nun noch vom Cap Formentor entfernt. Die Sonne beginnt langsam unterzugehen und so setzen wir unseren Mini-Roadtrip durch die Serra de Tramuntana fort.

Wenige Kilometer nach Port de Pollença lohnt es sich erneut, eine kurze Pause einzulegen. Am Mirador Es Colomer blickt man zurück in die Felsen der Serra de Tramuntana und kann über einige Treppenstufen zu einem Aussichtspunkt aufsteigen, der einen ersten Blick zum nördlichsten Punkt Mallorcas freigibt.

Mirador Es Colomer

Ausblick vom Mirador Es Colomer

Ausblick vom Mirador Es Colomer

Ausblick vom Mirador Es Colomer

Weiter geht es Richtung Cap und wir passieren die kleine und schön gelegene Bucht Cala Figuera. Das Abendlicht taucht das Wasser dort in ein sattes Türkies und voller Vorfreude auf das, was uns an der Spitze der Halbinsel erwarten wird, setzen wir die Fahrt fort.

Cala Figuera

Cala Figuera

Als wir am Abend die Spitze der Halbinsel Formentor erreichen, sind noch einige Besucher vor Ort. Viele genießen die Aussicht und die letzten warmen Sonnenstrahlen der Frühlingsonne. Für uns steht an diesem Abend noch eine kleine Wanderung an und so schauen wir uns kurz am Cap Formentor um und verlassen den nördlichsten Punkt der Balearen Insel wieder.

Blick vom Cap Formentor

Blick vom Cap Formentor

Am Einstiegspunkt zum Camí Vell del Far lassen wir das Auto stehen, schultern den Kamerarucksack und das Stativ. Nur wenige hundert Meter nach Beginn des Wanderwegs eröffnet sich vor uns das Cap Formentor inklusive Leuchtturm. Das letzte Licht des Tages, lässt den Faro de Formentor rot erstrahlen.

Faro de Formentor

Faro de Formentor

Mit dem verschwinden der Sonne, geht für uns ein wunderschöner Tag zu Ende. Für uns steht fest, wer nach Mallorca reist, sollte sich unbedingt die Zeit nehmen und die Serra de Tramuntana bereisen.


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10 Kommentare zu “Mit dem Auto durch die Serra de Tramuntana

  1. Oh ja, das Traumata ist wirklich atemberaubend schön. Ich war dieses Jahr im Januar dort und hatte im wahrsten Sinne „alle Wetter“. Der große Vorteil dieser Reisezeit: Keine Busse, kaum Radfahrer und diese Ruhe!

  2. Servus Christian!

    Das weckt Erinnerungen! War vor ein paar Jahren für eine Woche in Porte Soller und wir sind auch exakt diese Route gefahren, die du hier beschreibst! Der Norden Mallorcas ist schon super!

    Have fun
    Horst

    • Hallo Horst!

      Die Route scheint auch ganz beliebt zu sein. Trotz Nebensaison war bereits einiges los auf der Strecke ;) Mir gefällt im Nachhinein der Norden auch ziemlich gut. Irgendwann müssen wir nochmal zum Wandern dorthin.

      Viele Grüße
      Christian

  3. Lieber Christian, beim googeln was wir während unserer Flitterwochen auf Mallorca als bei schlechtem Wetter Unternehmens können, sind wir auf deinen Artikel gestoßen. Hammer, danke für diesen tollen Tipp. Wir sind in statt in Soller in valdemossa gestartet, da wir uns soller einen Tag zuvor mit dem roten Blitz angeschaut haben. Sobald wir auf der M10 gefahren sind, war es einfach traumhaft schön. Wir hatten kaum Fahrradfahrer auf unsrem Weg uns es war einfach nur schön. Danke für diesen hilfreiche Tipp.

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