thjofafoss

Thjofafoss, Kvernufoss & Hjálparfoss – Islands versteckte Wasserfälle

Es gibt sie noch. Wasserfälle in Island an denen man fast alleine ist. Wir stellen dir in unserem heutige Blogpost drei davon vor.

Thjofafoss

Der Thjofafoss (Þjófafoss) ist der Wasserfall der Diebe. Den Namen scheint er durch seine Vergangenheit erhalten zu haben, denn hier sollen Diebe für ihre Verbrechen etränkt worden sein.

Der Wasserfall selbst liegt unweit der Straße 26. Eine 4 km lange Abzweigung von der 26 führt euch direkt zum Thjofafoss. Da die Strecke durch schwarzen Lavasand führt und zum Teil tiefe Spurrinnen aufweist, empfiehlt sich ein Jeep für die Anfahrt.

Der Thjofafoss mit dem Berg Burfell

Der Thjofafoss mit dem Berg Burfell

Thjofafoss

Das blaue Wasser des Fluss Þjórsá

Selfie am Thjofafoss

Selfie am Thjofafoss

Kvernufoss

Der Kvernufoss liegt unweit des bekannten Skogafoss in einer kleinen Schlucht am Fluss Kverna. Trotz der Nähe zum Skogafoss verirren sich nur wenige Touristen zu diesem hübschen Wasserfall. Ähnlich wie am Seljalandsfoss, kann man auch hier hinter den Wasserfall laufen.

Knapp 10 Minuten dauert die Wanderung vom Museum in Skoga und führt über privates Weideland. Hinter dem Museum findest du einen Steig mit dessen Hilfe du den Weidezaun überqueren kannst. Wenn du weiter entlang des Bergs Richtung Fluss läufst, stehst du plötzlich am Eingang der Schlucht und von nun an sind es nur noch wenige Meter bis zum Kvernufoss.

Angekommen .. :)

Angekommen .. :)

Die Schlucht zum Kvernufoss

Die Schlucht zum Kvernufoss

Der Blick hinter dem Kvernufoss

Der Blick zurück ..

Für uns ist der Kvernufoss die deutlich schönere Alternative zum überlaufenen Seljalandsfoss.

Hjálparfoss

Der letzte der drei Wasserfälle ist der Hjálparfoss. Dieser liegt ebenfalls etwas versteckt, ist jedoch gut mit dem Auto zu erreichen. Der Hjálparfoss liegt in unmittelbarer Nähe zur Þjórsárdalsvegur (32). Verpassen kann man ihn auch fast nicht, denn die Abzweigung zum Wasserfall ist ausgeschildert.

Als wir im März dort waren, war die Straße jedoch mit tiefen Schlagschlöchern übersät, sodass mehr als Schrittgeschwindigkeit trotz 4×4 nicht möglich war.

…vielleicht war das auch der Grund weshalb wir ganz alleine am Wasserfall waren.

Der Hjálparfoss aus etwas Entfernung

Der Hjálparfoss aus etwas Entfernung

Hjálparfoss

und nochmal von nah … :)

Die zwei Fallstufen des Hjálparfoss

Die zwei Fallstufen des Hjálparfoss


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Du kennst noch einen Geheimtipp in Island oder würdest einen Wasserfall in dieser Liste ergänzen? Schreib‘ uns einfach und hinterlasse einen Kommentar!

 

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5 Kommentare zu “Thjofafoss, Kvernufoss & Hjálparfoss – Islands versteckte Wasserfälle

  1. ok also ich habe eines gelernt: wer island bereist, sollte auf jeden fall in ein offroadtaugliches auto investieren… die bilder sind wie immer gelungen und die landschaft in island ist und bleibt faszinierend!

  2. Hej Carina & Christian,

    wirklich atemberaubende Bilder!

    Zu diesen Wasserfällen habe ich kürzlich noch mit einem befreundeten Guide gesprochen und mich vorerst entschieden sie nicht in meine Liste der Wasserfälle in Island aufzunehmen. Ist eine wirklich lange und schwierige Diskussion, doch ich bin mir einfach noch nicht sicher wie man mit diesen „Geheimtipps“ umgehen soll. Dazu kommt demnächst noch ein Artikel bei mir im Blog, den hoffentlich viele Islandreisende lesen und beherzigen werden :-)

    War ja sicher nicht euer letzter Islandbesuch: Auch die Ostfjorde haben ein paar richtig tolle Wasserfälle und sonstige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Schon allein durch die Entfernung zu Reykjavik, verirren sich auch hierher nur (relativ) selten Touristen…

    Haben diesen Artikel u.a. mal in meine Liste von schönen Reiseberichten über Island eingebunden :-)

    Liebe Grüße,
    Marc

    • Hi Marc,

      vielen Dank für das Kompliment und das Einbindes des Artikel. Freut mich! :)

      Der Umgang mit solchen „Geheimtipps“ ist tatsächlich nicht leicht. Allerdings ist es bei den genannten Wasserfällen auch so, dass bereits einiges im Internet dazu veröffentlicht wurde und ich sie auch nicht unbedingt mehr als Geheimtipp einstufen würde. Viel mehr sind es (glaube ich) die Strecken, die zurückgelegt werden müssen oder die Abgeschiedenheit der Wasserfälle, die dazu führen, dass so wenige Besucher dort vorbeikommen.

      Ja, die Ost- wie auch die Westfjorde würde ich mir gerne auch nochmal anschauen. Allerdings waren wir im März so erschrocken, welch riesige Reisegruppen durch das Land ziehen und wie teilweise die Natur zertrampelt wurde, dass wir von einer nächsten Island Reise erstmal Abstand genommen haben. Wir waren bereits 2012 und 2013 in Island unterwegs und fanden es schon ziemlich extrem, wie der Tourismus innerhalb des kurzen Zeitraums zugenommen hat.

      Grüße
      Christian

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