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Norwegen Roadtrip – 5 malerische Routen zum Nachfahren

Ein Norwegen Roadtrip ist die ideale Möglichkeit das Land der Fjorde kennenzulernen. Egal, ob mit dem Mietwagen, dem Campervan oder dem Motorrad – manche Routen in Norwegen sind wirklich ein landschaftlicher Genuss. Wir zeigen euch heute fünf malerische Routen, die ihr in euren Norwegen Roadtrip einplanen solltet.

1. Aurlandsfjellet

Von Aurlandsvangen (GPS: 60.907518, 7.189075) nach Lærdalsøyri (GPS: 61.100158, 7.466631)

Wer im Sommer nochmal etwas Schnee abbekommen möchte, ist auf dieser Route richtig. In luftige 1.306 Meter Höhe führt euch die Passstraße Aurlandsfjellet, die auch als „Schneeweg“ bekannt ist. Entlang der Straße kommt ihr an zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten vorbei. Gute Beispiele sind dafür der Flotvatnet oder der Stegastein.

Über den Wolken Aurlandsfjellet (1)

Über den Wolken

Aurlandsfjellet (2) Road to Nowhere

Road to Nowhere

Aurlandsfjellet (3) Schnee im August

Schnee im August

Wasserfall am Flotvatnet

Wasserfall am Flotvatnet

Fakten zur Route Aurlandsfjellet:

  • Länge: 47 km
  • Maximale Höhe: 1.306 Meter
  • Befahrbar im Winter: Nein, Route ist gesperrt zwischen Oktober und Juni

2. Tindevegen

Von Øvre Årdal (GPS: 61.311613, 7.786775) nach Turtagrø (GPS: 61.503490, 7.800882)

Die Tindevegen ist eine private Passstraße zwischen Øvre Årdal und Turtagrø. Die Nutzung des Passes wird mit 80 NOK berechnet, was umgerechnet knapp 9 € sind. Bei gutem Wetter verspricht der Pass atemberaubende Aussichten auf den angrenzenden Jotunheimen Nationalpark. Wir hatten leider auch hier Pech mit dem Regen und tiefen Wolken, sodass uns die geniale Aussicht verwehrt blieb.

Ein kleiner Wasserfall

Ein kleiner Wasserfall

Gebirgsseen und -bächen säumen den Wegesrand

Gebirgsseen und -bächen säumen den Wegesrand

Kurz unterhalb der Wolkendecke

Kurz unterhalb der Wolkendecke

Serpentinen führen hinab nach Turtagrø

Serpentinen führen hinab nach Turtagrø

Wasserfall bei Turtagrø

Wasserfall am Ende des Tindevegen

Serpentinen führen hinab nach Turtagrø

Serpentinen führen hinab nach Turtagrø

 

Fakten zur Route Tindevegen:

  • Länge: 32 km
  • Maximale Höhe: 1.315 Meter
  • Befahrbar im Winter: Nein, Route ist gesperrt zwischen November und Mai

3. Gamle Strynefjellsvegen

Von  Hjelle (GPS: 61.915354, 7.113776) nach Grotli (GPS: 62.013565, 7.630353)

Die Route Gamle Strynefjellsvegen führt wieder ins Hochland. Dieses Mal geht es aber nur auf 1.100 Meter. Den Beginn der Strecke macht die beschauliche Ortschaft Hjelle.

Diese ist bekannt für den meist spiegelglatten See (Strynsvatnet) und dessen malerische Umgebung.

Auf der Strecke zwischen Hjelle und Grotli wechselt das tiefe Grün der Berghänge hin zu einem fahlen Grau der schroffen Felsen. Wer das Auto verlässt, merkt, dass die Temperatur zwischen Hjelle und dem Hochland deutlich abgekühlt haben. Während am Strynsvatnet die Johannisbeeren reifen, bläßt im Hjelledalen unnachgiebig ein eisiger Wind.

Hjelle und der dieses Mal nicht ganz so glatte Strynvatnet

Hjelle und der dieses Mal nicht ganz so glatte Strynvatnet

Gamle Strynefjellsvegen (3) - Der Beginn der Strecke

Aussicht zu Beginn der Strecke

Der Videfossen

Der Videfossen

Von Gletschern geformt

Von Gletschereis geformt, das Hjelledalen

Gamle Strynefjellsvegen - Blick zurück Richtung Hjelle

Gamle Strynefjellsvegen – Blick zurück Richtung Hjelle

Fakten zur Route Gamle Strynefjellsvegen:

  • Länge: 32 km
  • Maximale Höhe: 1.139 Meter
  • Befahrbar im Winter: Nein, Route ist gesperrt zwischen Oktober und Juni

4. Geiranger-Trollstigen

Von Langvatn (GPS: 62.013321, 7.397535) nach Åndalsnes (GPS: 62.533074, 7.736597)

Geiranger-Trollstigen, diese Strecke verbindet zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Norwegens. Aber auch die Strecke selbst ist sehenswert. Sie führt zum Beispiel am bezaubernden Eidsvatnet vorbei, dessen Fläche wie ein gigantischer Spiegel die umliegende Berg reflektiert. Eine andere Sehenswürdigkeit ist beispielsweise der Wasserfall Gudbrandsjuvet.

Wer schon an Start und Zielpunkt der Strecke auf Erkundungstour gehen möchte, dem empfehlen wir eine Wanderung zum Hof Skagefla oder die Aussicht vom Flydalsjuvet. Natürlich lohnt sich auch der Halt an den Trollstigen. Wie beeindruckend diese Sehenswürdigkeit ist, habe ich ausführlich beschrieben:

Der Blick auf Geiranger

Der Blick auf Geiranger vom Flydalsjuvet

Der Blick auf die sieben Schwestern und in den Geiranger Fjord

Der Blick auf die sieben Schwestern und in den Geiranger Fjord

Regen auf der Fährfahrt von Eidsdal nach Linge

Regen auf der Fährfahrt von Eidsdal nach Linge

Kurz vor den Trollstigen

Kurz vor den Trollstigen

Die bekannten Trollstigen

Die bekannten Trollstigen

Fakten zur Route Geiranger-Trollstigen:

  • Länge: 86 km
  • Maximale Höhe: 1.038 Meter
  • Befahrbar im Winter: Nein, Route ist gesperrt zwischen November und Mai

5. Hardangervidda

Von Haugastøl (GPS: 60.512077, 7.863419) nach Eidfjord (GPS: 60.466502, 7.069303)

Die Hardangervidda ist Europas größte Hochebene. Die Strecke zwischen Haugastøl und Eidfjord führt euch einmal über genau diese. Hier könnt ihr erleben, wie abwechslungsreich und unbarmherzig das Wetter Norwegens sein kann. Als wir die Hochebende queren, überrascht uns Sonnenschein, der nach kurzer Zeit von dicken Regenwolken wieder verdeckt wird.

Am Ende der Strecke erwartet euch das Måbødal in dessen Tiefe der Voringsfossen stürzt.

Wechselndes Licht über der Hardangervidda

Wechselndes Licht über der Hardangervidda

Einsames Haus auf der Hardangervidda

Einsames Haus auf der Hardangervidda

Das Fossli Hotel am Voringsfossen

Das Fossli Hotel am Voringsfossen

Der Blick zurück auf Eidfjord

Der Blick zurück auf Eidfjord

Sonnenuntergang am Voringsfossen

Sonnenuntergang am Voringsfossen

Fakten zur Route Hardangervidda:

  • Länge: 67 km
  • Maximale Höhe: 1.250 Meter
  • Befahrbar im Winter: Ja, kann aber in Abhängigkeit des Wetters kurzfristig gesperrt werden

Bonus: Vikafjellsvegen

Von Helgatun (GPS: 60.862759, 6.496247) nach Røysane (GPS: 61.083504, 6.577920)

Die Passstraße über den Vikafjell ist wahrscheinlich die unbekannteste der bisher genannten Routen. Aber genau das macht sie so besonders. Sie ist vergleichsweise wenig befahren und die Natur genau so eindrücklich und genau so wunderschön!

Der Blick hinab ins Kvassdalen

Der Blick hinab ins Kvassdalen

Unterwegs auf dem Vikafjellsvegen

Unterwegs auf dem Vikafjellsvegen

Am Wegesrand des Vikafjellsvegen

Am Wegesrand des Vikafjellsvegen

Fakten zur Route Vikafjellsvegen:

  • Länge: 37 km
  • Maximale Höhe: 986 Meter
  • Befahrbar im Winter: Nein, Route ist gesperrt zwischen Januar und April

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Welche Strecken bist du davon schon gefahren? Schreib‘ uns einfach und hinterlasse einen Kommentar!

 

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