okonjima

Okonjima Plains Camp – unser Besuch der AfriCat Stiftung

Das Highlight unserer Namibia Reise waren die letzten zwei Nächte in der Okonjima Lodge. Wir waren vom modernen Ambiente der Lodge total begeistert. Die Zimmer waren puristisch aber stilvoll eingerichtet. Der absolute Kracher war aber die Aussicht aus dem Zimmer.

Wie im Kino eröffnete sich vor den komfortablen Betten eine große Glasfassade, die den Blick auf die umliegende Steppe freigab. So konnten wir beim Aufstehen Oryx, Springbock und Warzenschwein beobachten, die unweit unseres Bungalows ihre Runden drehten.

Die Aussicht vom Bett ?

Die Aussicht vom Bett ?

Unser Zimmer

Unser Zimmer

Das Game Reserve

Das Okonjima Plains Camp liegt auf einem riesigen Areal, das neben zahlreichen Leoparden und einigen Geparden auch Nashörner beherbergt.

Bereits bei der Anfahrt zum Plains Camp erhält man einen Eindruck, wie riesig das Game Reserve ist. 15 Kilometer dauert es von dem ersten Tor bis zum Camp.

Auf Wanderungen und Touren gewinnt man einen guten Überblick über das Areal. Zur Ortung der Tiere werden einzelne Bergkuppen angesteuert und von dort genießt man eine herrlichen Aussicht über die Steppe. Das ist besonders während des Sonnenaufgangs ein Genuss!

Steppe, so weit das Auge reicht

Steppe, so weit das Auge reicht

Im Angesicht eines Leoparden

Unser Aufenthalt im Okonjima Plains Camp hatte vor allem einen Grund: wir wollten Leoparden sehen. Da hier Leoparden-Tracking angeboten wird, rechneten wir uns gute Chancen aus auch tatsächlich welche zu sehen.

Und so war es dann auch. Direkt am Abend unserer Ankunft ging es auf Tour. Unser Guide Craig erklärte viele spannende Details der namibischen Natur und nahm sich für die Fragen unserer Gruppe viel Zeit.

Irgendwo im nirgendwo dann plötzlich die Überraschung: Vor uns im Gras lag majestätisch ein Leopard.

Im Angesicht - ein Leopard der AfriCat Stiftung

Im Angesicht – ein Leopard der AfriCat Stiftung

Mit einem finsteren Blick musterte er uns, ehe er wieder im dichten Dickicht verschwand.

Nach einem Sun-Downer ging es dann zurück zum Camp. Auf dem Weg konnten wir noch den herrlichen Mondaufgang genießen, der an diesem Abend besonders spektakulär war. Der Vollmond färbte sich leicht rot und stach aus der lila-farbenen Silhouette des Abendhimmels hervor.

Im Licht des Vollmonds wurden wir dann noch Zeuge eines besonderen Augenblicks: Zwei männliche Giraffen duellierten sich. Mit ausgestreckten Hälsen strengten sie sich an den jeweils anderen zu übertrumpfen. Als das nicht reichte, schlugen sie mit ihren langen Hälsen zu. Der Klang des dumpfen Aufschlags füllte die ansonsten stille Nacht.

Zu Fuß auf den Spuren der Geparden

Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen. Pünktlich um 5.45 Uhr ging der Weckruf der Rezeption ein. Im Haupthaus der Lodge wurden wir mit frischem Kaffee und Muffins begrüßt.

Noch etwas verschlafen setzten wir uns kurz danach in den Geländewagen. Craig hatte für uns alle Decken bereit gelegt, denn nach der klaren Nacht war es noch frostig kalt an diesem Morgen.

Wieder ging es auf eine Anhöhe und dieses Mal wurde nach dem Signal der Geparden gesucht. Erste Sonnenstrahlen kamen über die Bergspitzen und tauchten die Landschaft in ein tiefes Orange.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Nach wenigen Minuten war das Signal der Geparden eingefangen und wir machten uns darauf sie zu finden.

Nur kurze Zeit später stoppte der Wagen. Weit in der Ferne hatte Craig etwas ausgemacht. Mit einem Blick durch unser Fernglas konnten auch wir erkennen, dass in der Ferne zwei Geparden über die befestigte Piste des Game Reserves liefen.

Mit dem Jeep näherten wir uns noch etwas an und dann hieß es aussteigen. Unbeeindruckt von unserer Anwesenheit liefen die beiden Geparden einfach weiter.

Unsere erste Begegnung mit Geparden

Unsere erste Begegnung mit Geparden in Okonjima

Mit großzügigem Abstand folgten wir ihnen. Der Weg führte uns dabei durch unwegsames Gelände.

Auf den Spuren der Leoparden

Auf den Spuren der Geparden

Als die Geparden eine Anhöhe erreichten, konnten wir uns ihnen nähern. Unser Guide erklärte uns, dass sich die Geparden bereits an die Besucher gewöhnt hätten. Daher ließen sie es zu, dass man sich ihnen bis auf ca. 4 Metern annähert.

Im Schatten einiger Mopane Bäumen ruhten sich die beiden Geparden aus. Es war Morgenwäsche angesagt und so entstanden einige schöne Nahaufnahmen.

Erstmal sauber machen!

Erstmal sauber machen!

Ausruhen im Schatten :)

Ausruhen im Schatten :)

Müdeee!

Müdeee!

Auch auf dem Rückweg von den Geparden hielt die Strecke eine Überraschung für uns bereit. An einem Baum äßten eine Giraffe und ihr vor wenigen Tagen geborenes Junges.

Misstrauisch gegenüber uns, stellte sich die Mutter schützend vor ihr kleines.

Mutter und Kind :)

Mutter und Kind :)

Alles in allem war es ein wunderschöner Aufenthalt im Okonjima Plains Camp und ein würdiger Abschluss unserer Namibia Rundreise. Da es aus unserer Sicht die schönste Unterkunft während unserer gesamten Reise war, können wir einen Aufenthalt im Camp unbedingt empfehlen.


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10 Kommentare zu “Okonjima Plains Camp – unser Besuch der AfriCat Stiftung

  1. Ich freu mich jetzt schon – nächstes Jahr geht es zum 2. mal nach Namibia und wir werden auch 2 Nächte bei Africat sein. Ich hoffe, wir haben genauso Glück wie Du mit den Sichtungen!

  2. Hallo ihr Lieben.
    Ich habe seit kurzem eine Systemkamera und möchte auch einmal unser Hotelzimmer in ähnlicher Art fotografieren:
    https://www.travelography.de/wp-content/uploads/2016/10/DSC_4281.jpg

    Wie schaffe ich das?

    Bei mir wird wegen des Gegenlichts aus den Fenstern jedes Bild super dunkel.
    Mache ich die Helligkeit höher, dann ist der Raum um die Fenster super stark überbelichtet.

    Wie geht das?
    Ich würde mich freuen wenn ihr mir helft.

    Liebe Grüße, der Phil (16)

    • Hallo Phil,

      für solche Fotos gibt es mehrere Möglichkeiten. Wir haben hierzu eine Aufnahme im RAW-Format gemacht und nachträglich die Tiefen in Lightroom aufgehellt. Ich weiß allerdings nicht, ob das mit deiner Kamera auch möglich ist.

      Alternative wäre aus meiner Sicht noch, dass du ein HDR (High Dynamic Range Image) anfertigst. Dazu einfach mit Stativ eine Belichtungsreihe aufnehmen (1 zu dunkles, ein korrekt belichtetes und zu helles Bild). Diese Bilder kann man mit diversen Programmen später zu HDRs zusammenfügen. Ein gutes Beispiel für solche eine Software findest Du unter: https://www.hdrsoft.com/

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

      Viele Grüße
      Christian

  3. Hi Christian,

    was für ein schöner Artikel über Okonjima! Wir hatten damals auch mit einem Besuch des Camps geliebäugelt, uns dann aber doch nur für einen Tagesbesuch bei CCF entschieden. Onkonjima scheint dagegen ein viel größeres, offenes Areal zu haben und bietet offensichtlich Möglichkeiten auch noch andere Wildtiere zu beobachten. Beim nächsten Mal werden wir sicherlich einen Besuch einplanen. Gerne habe ich deinen Beitrag bei uns verlinkt!

    • Hallo Nadine,

      vielen Dank für das Kompliment zu unserem Reisebericht! Der Aufenthalt dort war wirklich unser Highlight in Namibia :-)

      Herzlichen Dank auch für die Verlinkung.

      Noch ein schönes Wochenende
      Christian

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