Unsere Lofoten Reise: Route, Fotolocations und Wanderungen

Die Lofoten, ein Traumziel vieler Outdoor-Fans und Fotografen. Wir waren für 10 Tage auf der Inselgruppe unterwegs und möchten dir unsere Lofoten Reise vorstellen.

Unsere Lofoten Reise in der Übersicht

ca. 1000 KM

10 Tage

Norwegen


Die Route

Highlights

  • Reinebringen
  • Hamnøy
  • Utakleiv
  • Haukland
  • Unstad
  • Kirche von Gimsøy
  • Landschaftsroute Lofoten
  • Mitternachtssonne oder Polarlicht


Die Stationen unserer Lofoten Reise

1. Anreise Evenes – Lødingen (1 Nacht)

Für die Anreise auf die Lofoten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wir haben uns bei der Anreise für einen Flug über Oslo nach Evenes entschieden und sind die erste Nacht in Lødingen untergekommen.

Zwischen dem Flughafen Evenes (EVE) und Lødingen liegen ca. 100km. Da unser Flug gegen Nachmittag in Evenes ankam, holten wir den Mietwagen am Flughafen ab und fuhren direkt nach Lødingen. Die Fahrtzeit betrug ca. 1,5 Stunden.

Wichtige Info: Wer über Oslo Flughafen nach Evenes anreist, muss in Oslo sein Gepäck abholen und erneut einchecken. Also genug Zeit einplanen und in Frankfurt im Duty-Free nicht so viel zu trinken einkaufen ;)

Unsere erste Begegnung mit einem Elch

Unsere erste Begegnung mit einem Elch

Unsere Unterkunft

In Lødingen kamen wir für eine Nacht im Brygga Hotel (755 NOK pro Nacht) unter. Es war zweckmäßig und sollte uns einfach nur eine Schlafgelegenheit bieten. Am nächsten Morgen ging es direkt weiter nach Ballstad.

2. Lødingen – Ballstad (3 Nächte)

Diese Strecke war unserer längste auf den Lofoten. Knapp 200 km benötigt man von Lødingen nach Ballstad. Auf diesen 200 km kommt man bereits an ersten Highlights vorbei.

Wer will kann zum Beispiel einen Zwischenstopp im kleinen Fischerdorf Henningsvær machen. Auch laden die Kirchen, wie z.B. die auf der Insel Gimsøya oder Sildpollnes zu einem Fotostopp ein.

Ballstad selbst bezeichnet sich als größtes Fischerdorf der Lofoten. Tatsächlich findet man zahlreiche Anlegestellen und Fischerboote in Ballstad vor. Aber auch die Natur, die Ballstad umgibt, ist beeindruckend.

Blick vom Ballstad Heia

Blick vom Ballstad Heia

Fotolocations in der Umgebung von Ballstad

Fotolocations gibt es auf den Lofoten en masse. Ich gebe euch trotzdem mal eine Übersicht mit einigen bekannten Fotolocations in der näheren Umgebung (ca. 30 km Umkreis):

  • Haukland
  • Utakleiv
  • Unstad
  • Myrland
  • Flakstad

Unsere Unterkunft

Wir haben während unserer Lofoten Reise häufig in so genannten Rorbuer übernachtet. Ehemalige Fischerhäuschen, die nun für Touristen als Ferienhäuser hergerichtet sind. In Ballstad übernachteten wir im Solsiden Brygge Rorbuer (900 NOK pro Nacht).

Wandern in der Nähe von Ballstad

Die genannten Wanderungen lassen sich auch sehr gut kombinieren. So sind wir nach dem Frühstück für die etwas längeren Wanderungen zum Ballstad Heia und dem Stornappstinden aufgebrochen. Abends sind wir dann noch auf die leicht zu besteigenden Offersøykammen und Holandsmelen gestiegen. Alle vier Wanderungen bieten eine fantastische Aussicht auf die Inselwelt der Lofoten.

Haukland Beach

Haukland Beach

3. Ballstad – Hamnøy (3 Nächte)

Von Ballstad ging es weiter nach Hamnøy und damit fast bis an den Westzipfel der Lofoten. Die reine Fahrtzeit betrug knapp eine Stunde.

Wer bis dato noch nicht in Myrland war, sollte spätestens jetzt einen Stopp in diesem beschaulichen Dorf und seinem Wasserfall einlegen.

Myrland

Myrland

Weiterhin eignet sich das touristische Nusfjord für einen Zwischenhalt. Dort findet man eine Vielzahl roter und gelber Rorbuer, die unter Denkmalschutz stehen und in den Sommermonaten als Freilichtmuseum dienen.

Wer in der Nebensaison reist, kann auch durch die Ortschaft spazieren. Allerdings erhält man keinen Zutritt zu den Gebäuden. Eintritt zahlen muss man aber auch nicht ;)

Fotolocations in der Umgebung von Hamnøy

  • Insel Hamnøya mit dem Lilandstinden
  • Skagsanden Strand
  • Nusfjord
  • Klassischer Blick auf Reine
  • Blick vom Reinebringen
  • Lofoten Bend

Unsere Unterkunft

Auch in Hamnøy haben wir uns für ein kleines Ferienhaus entschieden. Wir waren dort zu Gast im Eliassen Rorbuer und hatten ein Superior Cottage (inkl. Endreinigung ca. 1000 NOK pro Nacht) gebucht. Die Lage unseres Häuschens war total genial: direkt am Wasser und mit Blick in den Hafen.

Fantastischer Blick vom Esstisch :)

Fantastischer Blick vom Esstisch :)

Wandern in der Nähe von Hamnøy

Wie bereits in Ballstad gibt es auch in der Umgebung von Hamnøy unzählige Wandermöglichkeiten. Wir haben folgende Touren gemacht:

In der Nähe des Startpunkts [GPS: 68.091081, 13.148792] zur Kvalvika-Bucht befindet sich auch der vielfach fotografierte »Lofoten-Bend«. Ähnlich, wie beim Aufstieg zum Stornappstinden, schafften wir es auch beim Veinestinden nicht ganz bis zum Gipfel. Trotz Ende Mai und des warmen Wetters lag noch ziemlich viel Schnee auf über 500 Metern Höhe. 

Der Veinestinden soll übrigens eine schönere Aussicht bieten als der Reinebringen. Apropos Reinebringen. Den haben wir absichtlich nicht als Wanderung aufgeführt. Aus unserer Sicht ist der Aufstieg zum Reinebringen einfach nur eine einstündige Quälerei zu einem wunderschönen Ausblick und damit für uns keine Wanderung im klassischen Sinne.

Blick von Hamnoy in den Reinefjord

Blick von Hamnoy in den Reinefjord

3. Hamnøy – Kabelvag (2 Nächte)

Nach drei spannenden Tagen in Hamnøy ging es für uns wieder Richtung Osten. Mit strahlend blauem Himmel düsten wir die E10 zurück und versuchten noch einige Sehenswürdigkeiten und Wanderungen mitzunehmen, die wir auf der Hinreise verpasst hatten.

So machten wir einen Zwischenstopp in der beschaulichen Ortschaft Vikten, die vor einer beeindruckenden Bergkulisse direkt am Meer liegt. Weiterhin machten wir noch einen Abstecher nach Eggum. Von dort muss man wohl perfekt die Mitternachtssonne sehen können. Eggum liegt mit seinem bekannten Leuchtturm direkt am offenen Meer.

Nachdem wir in Kabelvag ankamen, war uns der Weg zurück nach Eggum zu weit. Deswegen guckten wir uns die Mitternachtssonne von der Insel Gimsøya aus an. Geht auch gut! :)

Mitternachtssonne auf den Lofoten

Mitternachtssonne auf den Lofoten

Zu unserer Überraschung stieg kurz nach der Mitternacht Frühnebel auf und verpackte die Landschaft in Watte.

Morgennebel auf den Lofoten

Morgennebel auf den Lofoten

Fotolocations in der Umgebung von Kabelvag

  • Kirche von Gimsøy
  • Leuchtturm von Gimsøy
  • Rorvika Bucht
Gimsøy Kirke

Gimsøy Kirke (30 Sekunden belichtet)

Unsere Unterkunft

Nachdem wir in Hamnøy und Ballstad die Nächte in einem kleinen Ferienhaus verbracht hatten, wurde es in Kabelvag etwas spartanischer. Wir entschieden uns hier die Nächte im Vandrerhjem Lofotferie Kabelvåg (550 NOK pro Nacht) zu verbringen. Kleines Zimmer, aber alles sauber. Frühstücken konnte man auch draußen, direkt im Hafen.

Eszet, Kaffee und Nutella darf auch in Norwegen nicht fehlen ;)

Eszet, Kaffee und Nutella darf auch in Norwegen nicht fehlen ;)

Wandern in der Nähe von Kabelvag

Während unseres Aufenthalts in Kabelvag, haben wir folgende Wanderungen gemacht:

  • Glomtinden
  • Tjeldbergtinden

Die Wanderung zum Tjeldbergtinden kann man direkt in Kabelvag beginnen und sie je nach Zeit beliebig ausdehnen. Man könnte z.B. noch den riesigen Stor-Kongsvatnet umrunden oder bis nach Svolvaer laufen. Wir entschieden uns nur für den Aufstieg (Dauer ca. 5h ab Kabelvag)

Beim Glomtinden handelt es sich um einen Gipfel der sehr leicht zu besteigen ist. Wir haben es während unserer Fahrt nach Kabelvag gemacht. Sozusagen, um uns etwas die Füße zu vertreten.

4. Kabelvag – Bogen i Ofoten (1 Nacht)

Am Ende unserer Lofoten Reise mussten wir nochmal viel Zeit im Auto verbringen. 169km liegt Kabelvag vom Flughafen Harstadt/Narvik (oder auch Evenes – EVE) entfernt. Da unser Flug bereits um 6.30 Uhr ging, entschieden wir uns dazu eine Nacht in der Nähe des Flughafens zu verbringen. Im 15 Kilometer entfernten Bogen i Ofoten wurden wir fündig und verbrachten dort eine Nacht im Bogen Hostel (890 NOK pro Nacht).

Bogen Hostel

Abschluss unserer Lofoten Reise: Bogen Hostel

Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen. Zum Glück hatten wir den Weg so kurz gewählt. Im Bogen Hostel konnten wir den Schlüssel einfach stecken lassen. Bezahlt hatten wir am Vorabend.

Auch die Abgabe des Mietwagens lief problemlos. Am Flughafen hatte unser Vermieter Hertz einen Briefkasten zum Einwurf des Schlüssels installiert.

Der Flug verlief nach Plan und pünktlich landeten wir wieder in Deutschland.

Das war unsere Lofoten Reise

Das war unsere Lofoten Reise

Weitere Informationen zu unserer Lofoten Reise

  • Reisezeit: Mai 2016
  • Reiseart: Mit Mietwagen
  • Wetter: Unser Wetter Ende Mai war super. Wir hatten insgesamt zwei Regentage. Auch statistisch gesehen ist Mai der Monat mit dem wenigsten Regen auf den Lofoten.
  • Tipp: Sonnencreme und genügend T-Shirts einpacken.
  • Was haben wir im Gepäck vermisst: Wer gerne Kaffee oder Tee trinkt, sollte für die Wanderungen auch immer eine Thermoskanne mitnehmen. Bei einem Päuschen oben auf dem Gipfel kann es schon mal kalt werden :)

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22 Kommentare zu “Unsere Lofoten Reise: Route, Fotolocations und Wanderungen

  1. Hi Christian,
    starker Bericht einer wirklich tollen Reise! Ich selbst war 2014 Ende August / Anfang September auf den Lofoten bzw. Vesterålen. Für 12 Tage waren wir am Ende bei etwa 1.400 € pro Person gelandet. Also wart ihr sogar ne Ecke günstiger. Diese wahnsinnig geniale Landschaft ist aber auch jeden Cent wert! Mich würde interessieren, wie im Mai die Temperaturen so etwa sind und wie mit wie viel Schnee ihr dort zu ‚kämpfen‘ hattet. Würde gerne noch mal auf die Lofoten. Dann aber gerne mal zu einer anderen Jahreszeit!
    Viele Grüße und besten Dank vorab,
    Mario

    • Hi Mario,
      vielen Dank! Das finde ich auch. Bin schon fieberhaft am Überlegen, wann ich bzw. wir das nächste Mal dort hochreise.
      Die Temperaturen im Mai waren sehr unterschiedlich. Wir hatten an den beiden Regentagen Temperaturen zwischen 3-7°C. An den Sonnentagen hatten wir sogar einmal 23 °C, in der Regel aber so 15-20 °C.
      Das mit dem Schnee war leider so eine Sache. Laut dem Inhaber einer unserer Unterkünfte hatte es kurz bevor wir kamen sogar nochmal geschneit. Wir hatten aber während unserer Reise keinen einzigen Schneeschauer. Ich weiß nicht, wie viel ihr wandern wollt? Aber uns hat der Schnee bzw. die Schmelze zwei Mal die Tour vermasselt.
      Ein Mal mussten wir auf knapp 500 Höhenmetern umdrehen, weil eine Schneedecke das Weiterwandern unmöglich gemacht hat. Ein anderes Mal war ein kleiner Bach durch Schmelzwasser zu einem echten Wasserfall geworden. Auch das bedeutete wieder umdrehen.

      Daher würde ich, wenn ich nochmal zur Mitternachtssonne auf die Lofoten fliegen, tendenziell Ende Juni wählen. Allerdings war wohl dieses Jahr der Winter auch recht lang auf den Lofoten.

      Ich hoffe, ich konnte dir helfen ;) Bei weiteren Fragen einfach schreiben!

      Grüße
      Christian

      • Hi Christian,
        danke für die ausgiebige Antwort! :) Das war das, was ich ‚befürchtet‘ hatte, dass das Wetter im Mai noch nicht zwingend zum Wandern geeignet ist. Da müssen wir wohl noch ein bisschen intern beraten und Alternativen prüfen. ;-) Ende Juni könnte zum Beispiel eine sein!
        Viele Grüße,
        Mario

  2. Toller Bericht, generell eine tolle/informative Seite mit sehr guten Fotos.
    Sagt mal, gibt es eigentlich einen Reiseführer den ihr empfehlen könnt?
    Ich meine dieses gedruckte Werk, welches man immer in analoger Weise am Mann/Frau haben kann?

    Gruß
    Michel-A.

    • Hallo Michael,

      gerne kann ich dir zwei Tipps geben. Vorweg sei erwähnt, dass ich mir das Material vor 2 Jahren gekauft habe. Ich kann dir nicht sagen, ob vielleicht zwischenzeitlich hilfreichere Unterlagen auf dem Markt sind! Toll für die Zeit während dem Fliegen fand ich die ‚Gebrauchsanweisung für Norwegen‘ von Ebba D. Drolshagen, im Piper Verlag. Das ist eine sehr unterhaltsame Einführung und ein guter Einblick in die norwegische Kultur und Lebensart. Sehr gut zu lesen und genauso kurzweilig. Aber eher halt allgemein auf Land, Leute und Kultur bezogen. Nicht speziell auf die Lofoten.
      Wenn es dir um einen richtigen Reiseführer geht – da habe ich mir damals sehr schwer getan etwas passendes zu finden. Als Online-Ressourcen haben sich (für mich!) die Seiten http://www.lofoten.info/de sowie http://www.lofoten-online.de erwiesen. Dort findet man schon einiges nützliches.
      In gedruckter Form habe ich den ‚Lofoten Guide‘ von Gaidaros forlag mit mir geführt. Und von dem war ich recht angetan. Er führt dich auf einer Route von A nach B durch die Lofoten. Gibt nützliche Hinweise und gute Einblicke, hin und wieder auch den ein oder anderen Tipp. Die Bilder sind gut, wenn auch gleich wohl bereits von 2003, der Erstauflage. Ich nutzte die 2. Auflage von 2013. Vom Format her ist er recht hoch und schmal, sodass er sich noch immer gut zum Mitführen auf Reisen eignet. Auch das Gewicht steht dem nicht entgegen.
      Melde dich, wenn du weitere Infos brauchst!
      Viele Grüße,
      Mario

      • Hallo ihr beiden,

        wir nutzen für unsere Reisen fast nur noch online Medien zur Vorbereitung, deswegen kann ich an dieser Stelle auch keine Literatur empfehlen. Aber Marios Antwort ist ja diesbezüglich auch sehr ausführlich. Riesen Dank an der Stelle auch für die tolle Antwort!

        Viele Grüße
        Christian

  3. Wo bekommt man die Auflage von 2013 des „lofotenguide“ von Gaidaros forlag zu kaufen?
    Amazon hat nur die 2004 Ausgabe (?)

    Gruss, Hardy

    • Hey Hardy,
      ich habe den Lofoten Guide, in der Auflage aus 2013, damals bei Buecher.de gekauft. Da gibt’s den Reiseführer auch heute noch. Allerdings leider – nach wie vor! – kein Schnäppchenpreis. ;-)

      Ich hoffe das hilft dir weiter!
      Beste Grüße

      Mario

    • Hi Hardy, hi Marion,

      vielen Dank für die Antwort und den hilfreichen Link. Ich habe auch mal nach der ISBN gesucht und leider keine andere Bezugsquelle gefunden.
      Aber vielleicht lässt sich der Guide ja auch beim Verlag direkt bestellen?

      Grüße
      Christian

  4. Hallo,
    eine sehr schöne Seite. ich kann unbedingt auch die Seite 68north.com empfehlen, dort kann man auch ein sehr schönes ebook kaufen. Nun rät allerdings der Autor dieser Seite von Anfang Juni für Fotografen eher ab, da langweiliger, die Landschaft kann sich noch nicht recht entscheiden zwischen Winter und Sommer. Ich war leider noch nicht dort würde aber gern zum fotografieren 6 Tage Anfang Juni fahren. Wie ist deine Meinung, geeignet oder lieber eine andere Jahreszeit?

    • Hallo Toby,

      vielen Dank für den Hinweis zu der Seite :) Die Seite haben wir auch viel zur Planung von unseren Wanderungen genutzt. Ein andere gute Seite ist rando-lofoten.net.

      Zu unseren Erfahrungen im Mai bzw. Ende Mai. Es war tatsächlich so, dass zahlreiche Bergkuppen noch mit Schnee bedeckt waren, sodass wir einige Wanderungen nicht komplett durchführen konnten. Ein großer Teil der Gipfel war jedoch problemlos erreichbar: Ballstadheia, Offersoykammen, Reinebringen oder auch die Wanderung in die Kvalvika-Bucht war möglich. Also Bergpanoramen fotografieren ist grundsätzlich möglich, nur nicht vielleicht überall. Je nachdem wie eben die Schneeschmelze vorangeschritten ist.

      Wir hatten aber auch viel wechselhaftes Wolkenspiel, so wie es Cody Duncan häufig fotografiert. Du musst dir allerdings bewusst sein, dass du während der Mitternachtssonne unterwegs bist. Heißt, du fährst nachts zum „Sonnenuntergang“ fotografieren raus ;-) Dieser hält dafür lange an, da sich die Sonne lange Zeit knapp über dem Horizont hält bevor sie wieder aufsteigt. Alleine das ist auch schon ein Erlebnis wert.

      Während unserer Zeit war das Meer sehr ruhig, was ich persönlich zum Fotografieren nicht so spannend fand. Allerdings weiß ich nicht, ob das spezifisch für diese Jahrzeit ist.

      Was mir ebenfalls noch gut gefiel war die beginnende Blüte. Man hatte viele Wiesen wo bereits erste Blumen blühten und das war ein spannender Kontrast zu den Schnee bedeckten Bergspitzen.

      Lange Rede, kurzer Sinn – falls Du nur im Juni kannst, würde ich auf jeden Fall dort hin. Falls du frei wählen kannst, würde ich, wie in allen skandinavischen Ländern den September wählen. Der Sommer klingt aus, die Nächte sind wieder ausreichend dunkel für Nordlicht.

      Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Antwort weiterhelfen. Bei weiteren Fragen, einfach fragen!

      Grüße
      Christian

      • Wir haben gebucht und werden vom 29.05.-06.06. auf den Lofoten sein. Großartig.
        Wir fliegen nach EVE, von dort abends noch nach Svolvaer, dort haben wir für 2 Nächte ein Rorbue und fahren dann weiter nach Hamnoy wo wir für 5 Nächte ein Rorbuer haben. Ich glaube zwar nicht das es passieren wird, aber ich hoffe uns wird in Reine nicht langweilig mit 5 Nächten. Ich bin gespannt und werde sicher den ein oder anderen Tipp von deiner Seite austesten.

        Gruß
        Tobias

        • Ich beneide dich!!!!! Ach, mach dir keine Sorgen – 5 Nächte bekommt man dort locker rum. Alleine an Wanderung gibt es dort ziemlich viel, z.B. in Fredvang die Kvalvika-Bucht, in Reine der Reinebringen, auch eine etwas weniger bekannte Wanderung zum Gylttinden ist absolut sehenswert. Vor allem, wenn man abends hochwandert und sich der Gylttinden im spiegelglatten Moskenesvatnet reflektiert 😍 Du kannst dich auch gerne nochmal melden, wenn du zurück bist und berichten, wie es war :)

          Viele Grüße
          Christian

          • Sehr gern melde ich mich mal, ich habe erst beim zweiten durchlesen eures Beitrages gesehen, dass ihr auch im Eliassen Rorbuer gewesen seid. Wir werden auch dort sein diese 5 Tage, noch irgendwelche Tipps, Messer für die Küche habe ich schon gelesen.. :-)

          • So an „Werkzeug“ fällt mir nichts ein. Wir haben damals Salz und Pfeffer im Eliassen Rorbuer vermisst. In den anderen Unterkünften gab’s so Basisgewürze immer. Nur dort nicht.. Ansonsten falls ihr Kaffee trinkt, Kaffeefilter und Kaffeepulver. Das ist in Deutschland einfach deutlich günstiger als in Norwegen :)

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