lowepro flipside sport

Rückblick: 1 Jahr Lowepro Flipside Sport 20L

Ein Jahr besitze ich nun meinen Kamerarucksack Lowepro Flipside Spor 20L AW. Zeit, um mal ein Zwischenfazit zu geben und von meinen Erfahrungen zu berichten.

Kaufgrund war letztes Jahr die Empfehlung von Martin auf seinem Blog spuelbeck und den guten Rahmendaten des Rucksacks. Zuvor hatte ich vergeblich einen Rucksack für meine D610 und das viele Zubehör gesucht.

Unterwegs mit dem Lowepro Flipside Sport in Norwegen

Unterwegs mit dem Lowepro Flipside Sport in Norwegen

So viel vorweg: Den Rucksack nutze ich noch heute auf jeder Fototour. Obwohl meine Fotoausrüstung weiter gewachsen ist, bietet er immer noch genug Platz, um meine Objektive und sonstiges Zubehör zu verstauen. Auch scheint er eine gute Geldanlage zu sein: Ich habe ihn damals für 125€ erworben, mittlerweile kostet er 176€ (Stand 16.05.2016)

Ich möchte heute über die Sonnen- und Schattenseiten des Lowepro Flipside Sport reden und meine gemachten Erfahrungen an euch weitergeben.

Die positiven Seiten des Lowepro Flipside Sport

Was ich an meinem ständigen Begleiter so schätze:

  • Die vielseitige Einsetzbarkeit: Das innere ist als Fototasche herausnehmbar. Der Rucksack verwandelt sich dadurch zum Daypack
  • Massig Stauraum: 14-24, 24-70, 50, 3x 170×150 Filter, Filterhalter, 4 Schraubfilter, 3 Akkus und und und
  • Handgepäckgröße: Meine komplette Kameraausrüstung begleitet mich immer mit ins Flugzeug (außer Stativ)
  • Hochwertige Verarbeitung: Die Reißverschlüsse gehen noch, wie am ersten Tag; kein Kordelzug oder Schnalle ist bisher kaputt
Viel Platz im Rucksack

Viel Platz im Rucksack

Was ich am Lowepro Flipside Sport ändern würde …

Immer hat man etwas auszusetzen, aber so ist das leider nun mal. Folgende Dinge würde ich ändern (sofern ich könnte :P)

  • Bessere Belüftung und Polsterung am Rücken: Der Rucksack ist bei einer Bergwanderung leider wie eine Wärmflasche am Rücken. Er liegt sehr nah an und die Luft kann nicht zirkulieren
  • Stativhalter zentrieren: Seit ich den Rucksack besitze, habe ich höchstens zwei Mal das Stativ an der Seite festgemacht. Der Grund: Die Last verteilt sich sehr einseitig und er lässt sich dadurch unangenehm tragen (Mein Stativ: Manfrotto 055XPROB – Gewicht: 2,4kg)
  • Front Access: Ich dachte erst, ich bräuchte den Diebstahlschutz und die Öffnung an der Rückseite des Rucksacks. Nach einem Jahr habe ich festgestellt: In den Regionen, wo ich häufig Bilder mache, ist die Anzahl an Schafen deutlich größer, als die Anzahl Menschen. Und Schafe sind nicht die typischen Kameradiebe … Für mich wäre daher ein Front Access deutlich angenehmer, denn so muss ich mir für den Rucksack jedes Mal einen Ablageplatz suchen, um ihn nicht vollständig einzusauen.
Verkratzte und dreckige Rückseite des Lowepro Flipside Sport

Verkratzte und dreckige Rückseite des Lowepro Flipside Sport

Und jetzt zu dir: benutzt du auch den Lowepro Flipside Sport und hast ähnliche Erfahrungen damit gemacht? Oder wie sind deine Erfahrungen? Ich freue mich von dir zu hören.

Solltest du gerade vor einer Kaufentscheidung stehen und noch Fragen haben, hinterlasse doch einfach einen Kommentar. Ich antworte zeitnah! :)


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2 Kommentare zu “Rückblick: 1 Jahr Lowepro Flipside Sport 20L

  1. Hallo Christian,

    ich habe mir gerade den Lowepro Flipside 300 gekauft. Ist wahrscheinlich nicht ganz so zu vergleichen wie mit deinem Rucksack. Bei mir drückt sich die Bodenplatte aber in mein Kreuz. Hast du das auch?
    Außerdem ist der Beckengurt bei mir ein Bauchgurt. Ich bin ~190cm groß.

    Grüße Pascal

    • Hallo Pascal,

      meinst Du die Bodenplatte vom Rucksack? Bei mir ist es so: durch die dünne Polsterung merke ich deutlich, wenn die Kamera falsch liegt oder noch die Stativhalter am Body habe. Ansonsten habe ich in der Richtung keine Probleme. Auch der Beckengurt passt bei ähnlicher Körpergröße.

      Grüße
      Christian

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