Athuruga

Unsere Reise ins Paradies Athuruga

Wir waren da, im Paradies unter Palmen, weißer Strand, endlose Ferne. Keine andere Insel, kein Festland weit und breit.

Der Hinflug

Mit Umstieg in Istabul brachte uns Turkish Airlines nach Malé. Weiter zur Insel Athuruga geht es nur mit dem Wasserflugzeug, ca. 25 Minuten, über den wunderschönen indischen Ozean. Wir fliegen das erste Mal mit einem Wasserflieger, ein tolles Erlebnis!

Ankunft im Diamonds Athuruga

Abgeholt vom Landepunkt des Fliegers wird man mit einem klassischen Dhoni.
Die Begrüßung im Diamonds Athuruga mit einem kühlen Eistee und einem kleinen Fruchtspieß ist sehr herzlich und überbrückt die Zeit des Check-ins, den eine Empfangsdame übernimmt und uns im Anschluss auch zum Bungalow führt. Auf dem Zimmer wartet nochmal eine kleine Aufmerksamkeit mit frischem Obst, einem kleinen Snack und einer Flasche Sekt auf uns.

Hausriff & Unterwasserwelt vor Athuruga

Nachdem wir schon einige schöne Riffe und Unterwasserwelten gesehen haben, waren wir sehr gespannt, ob wir den Interneteinträge, die das Hausriff der Insel Athuruga als sehr gut bewerten, zustimmen können. Mit gutem Gewissen können wir sagen: Ja!
Die Vielzahl der Fische ist unglaublich und nochmal anders als in Marsa Alam. Des Weiteren konnten wir Octopusse, einen ausgewachsenen Stachelrochen, einige Karettschildkröten und zahlreiche Anemonenfische beim Schnorcheln beobachten. Das absolute Highlight für uns war allerdings die Begegnung mit Adlerrochen. Auf den Seychellen haben wir am Strand bereits einen Baby-Adlerrochen gesichtet. Diese Adlerrochen waren jedoch ausgewachsen und sind teilweise zu fünft in ihrer vollen Eleganz unter uns vorbeigegleitet. Wir hatten das Glück, drei Tage lang diese wunderschönen Tiere sichten zu können.

Leider sind auch hier bereits einige Stellen vom Korallenriff zerstört und man beobachtet immer wieder Leute, die keinerlei Respekt vor der Natur haben. So auch dieses Mal wieder: Ein Urlauber ist nicht am Rand des Korallenriffs geschnorchelt, sondern hat sich mitten auf das Riff gestellt, um was auch immer zu sehen! Für uns wirklich unbegreiflich!

Insel

Die Insel Athuruga ist eine reine Barfußinsel. Ein tolles Gefühl, 10 Tage lang keine Schuhe anziehen zu müssen und das haben wir auch konsequent durchgezogen. Die Insel ist sehr sauber und die Mitarbeiter achten darauf, das zu erhalten.

Hotelanlage: Beach- & Wasserbungalows

Die Anlage des Diamonds Athuruga ist sehr gepflegt. Die Bungalows werden täglich geputzt und man erhält Abends zusätzlich einen Turndown Service. Jeder Bungalow enthält eine Minibar, die ebenfalls täglich aufgefüllt wird. Wir selbst haben in einem Beach Bungalow übernachtet. Alle Beach Bungalows haben direkten Zugang zum Strand, jeder hat somit seinen „eigenen Strandbereich“. Jeder Bungalow hat 4 Liegen, 2 für die Terrasse und 2 Strandliegen, die man individuell verrücken kann.
Im Rahmen unserer Reiseempfehlung für euch, haben wir auf Nachfrage eine Wasservilla besichtigen können. Die Villas sind in der Architektur etwas größer und exklusiver ausgestattet als die Beach Bungalows. Nicht zu vergessen natürlich auch der direkte Zugang ins Wasser (je nach Bungalow, Richtung Riff oder blaue Lagune).
Weitere zusätzliche Angebote für Wasservillagäste: Kostenfreier Zutritt ins Over Water Restaurant (exklusives Menu Angebot), 3 Flaschen Wein in der Minibar und nach Wunsch Frühstück auf der eigenen Terrasse. Ein Upgrate von Beach zu Wasservilla Bungalow kostet täglich um die 240$. Beach Bungalow-Gäste können für 50$/Person im Over Water Restaurant essen.

Beach Bungalow oder Wasser Bungalow?

Wir können nur von uns sprechen und wir waren sehr zufrieden mit unserem Beach Bungalow. Uns persönlich hat der direkte Strandzugang und das typisch maledivische Bad (halboffen) besser gefallen. Die Wasservillen haben WC und Dusche getrennt und wirkten für uns etwas einengend. Dafür hat man auf der Terrasse mehr Platz, und den exklusiven, direkten Eingang ins Wasser.
Wir haben uns darüber mit einigen Gästen unterhalten und unterschiedliche Meinungen zu den Präferenzen gehört. Somit ist für jedermann was dabei und jeder kommt garantiert auf seine Kosten.

Ausflüge & Animationen

Es werden zahlreiche Ausflüge angeboten. Unter anderem tägliche Schnorchelgänge, 2x wöchentlich ein Mantaausflug, 1x wöchtentlich ein Walhaiausflug. Für die Ausflüge gilt natürlich keinerlei Garantie, ob man Mantas oder Walhaie sieht.
Der Ausflug mit den Walhaien hätten wir sehr gerne gemacht, war uns aber für die 176$/Person etwas zu teuer. So entschlossen wir uns für einen Mantaausflug für 46$/Person.
Für die Ausflüge liegt ein Ordner bereit, in dem man sich jeweils eintragen kann. Für den Ausflug am Samstag tragen wir uns bereits am Mittwoch ein. Am Samstag ist es leider so bewölkt und regnerisch, dass wir schon denken, der Ausflug wird abgesagt. Wider Erwarten findet der Ausflug aber statt und wir fahren pünktlich um 9:30 Uhr mit dem Dhoni los. Das Meer ist unruhig, der Wind weht stark und es nieselt leicht. Irgendwie habe ich schon im Gefühl, wir werden heute keine Mantas sehen. Genau das tritt leider auch ein. Als Entschädigung bringt man uns an ein offenes Riff im Meer um für 30 Minuten zu schnorcheln. Wir sehen weniger als wir schon an unserem Hausriff zu sehen bekommen haben.

Fazit von dem Ausflug: Nicht befriedigend.

Zwar wussten wir, es gibt keine Garantie Mantas zu sehen, aber wir konnten nicht verstehen, warum bei diesem Wetter überhaupt rausgefahren wurde.
Der angenehme Aufenthalt an Bord durch das nette Personal und die kleinen Erfrischungen zwischendrin ist jedoch hier positiv zu erwähnen.

Animationen, wie Beach Volleyball, Yoga, Pilates oder Wasser-Gymnastik wird ebenfalls angeboten. Hier können wir leider nichts weiteres drüber sagen, da wir keine der Angebote wahrgenommen haben.

Speisen

Das Essen im Diamonds Athuruga war wirklich super. Immer alles sehr frisch zubereitet und schön angerichtet.
Die Themenabende wechseln im wöchentlichen Turnus. Besonders gut hat uns die Maledivische Nacht und der Barbecue Abend gefallen. Die Speisen wiederholen sich mit der Zeit, aber das ist wahrscheinlich normal. Es gibt jeden Tag frisch gegrillten Fisch. Sollte jemand kein großer Fischfreund sein, so können wir besonders die selbst gemachte Pizza empfehlen, die uns als Pizza-Liebhaber immer wahnsinnig gut geschmeckt hat.

Service

Die Mitarbeiter des Diamonds Athuruga, egal ob im Restaurant, an der Bar, an der Rezeption oder der Room-Boy sind sehr freundlich und immer bemüht alle Wünsche zur vollen Zufriedenheit des Gastes zu erfüllen. Einige Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel, aber das war für uns absolut ok.

Fazit

Es war ein Traumurlaub so wie er im Buche steht. Wir wurden auf Athuruga von hinten bis vorne verwöhnt und es war wirklich die totale Entspannung.
Das Hotel können wir Ruhesuchenden und ambitionierten Schnorcheln mit bestem Gewissen weiterempfehlen.

Weitere Links zum Diamonds Athuruga:

(Aufenthalt 31.10-11.10.2015)


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10 Kommentare zu “Unsere Reise ins Paradies Athuruga

  1. Hach, genau so stell ich mir einen Urlaub in den Malediven vor. *__*
    Das war immer ein Traum von mir als Hochzeitsreise mal dort hin zu gehen, lustigerweise haben wir das nie geschafft (wegen den ganzen anderen Reisen *lach*).
    Interessant wäre noch zu wissen, wie viel das alles schlussendlich gekostet hat, denn ich kenne Malediven immer nur als sehr teuer (natürlich bekommt man dementsprechend was geboten).
    Liebe Grüße
    Christina

    • Es war auch wirklich der Inbegriff eines Traumurlaubs. Uns hat es während der Zeit an nichts gefehlt.
      Wir wurden auch schon häufig gefragt, was wir jetzt als Flitterwochenziel haben, wo wir doch schon dort waren :D

      Sagen wir es mal so, es war ein mittlerer vierstelliger Betrag. Aber aus unserer Sicht war es jeden Cent wert. ;)

      Liebe Grüße
      Christian

    • Ich denke 1 Woche ist etwas kurz, v.a. wenn man die lange Anreise bedenkt und 2 Wochen sind ggf. etwas zu lang. Man darf halt nicht vergessen, dass man auf der Insel außer Schnorcheln, Schwimmen, Essen, Schlafen und Ausruhen nichts anderes machen kann. Wir haben das diesmal bewusst so ausgewählt und wir haben uns innerhalb der 9 Tage, die war da waren wunderbar erholt. Wir würden also sagen, dass die 9 Tage perfekt waren, auch wenn wir die Insel bei der Abreise mit einem weinenden Auge verlassen haben ;).

  2. Ich war dreimal auf Arthuruga. Es ist schon eine Weile her, aber bis auf die Wasserbungalows, die es damals noch nicht gab, hat sich nicht viel verändert und es sieht noch immer wunderbar aus. Liebe Grüße Claudia

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