bergpanorama seebensee und drachensee

Seebensee, Coburger Hütte und hinterer Tajakopf

Seebensee, Coburger Hütte und hinterer Tajakopf – die perfekte Kombination für einen ausgedehnten Wandertag.

Wer besonders ambitioniert ist, kann diese Wandertour bereits in Ehrwald starten und den Weg hoch zur Ehrwalder Alm zu Fuß zurücklegen. Wir entscheiden uns allerdings für die „faule“ Variante: mit dem Auto zur Gondel und mit der Gondel auf den Berg.

Die Parkplätze an der Almbahn sind kostenlos und übernachtet man in Ehrwald, gibt es mit Gästekarte 1€ Nachlass auf den Almbahntarif. Die Berg- und Talfahrt kostet dann für einen Erwachsenen 14,50€ statt 15,50€.

Auf dem Berg angekommen, frohlockt die Ehrwalder Alm mit ihrem traditionellen Ambiente, die Kühe stehen in saftigem Grün und der Himmel leuchtet tiefblau.

Auf dem Weg zum Seebensee

Der Weg zum Seebensee ist gut ausgeschildert und führt auf den ersten Kilometern auf Serpentinen in die Höhe. Der Wanderweg ist dabei so breit, dass Mountainbiker, Familien mit Kinderwagen und flotte Wanderer alle ihren Platz finden.

Nach der Steigung teilt sich der Weg auf: Wer es gemütlich mag, bleibt einfach auf der Schotterpiste und die, die es etwas anspruchsvoller wollen, biegen in den Wald ab und nehmen den Pfad.

Kurz vor der Seebenalm und dem Seebensee führen beide Wege wieder zusammen. Ein kurzer und steiler Anstieg noch, dann taucht er vor uns auf, der Seebensee. Im grün-blau schimmernden Wasser spiegelt sich die Mieminger-Kette wieder und in der Ferne erkennt man die winzigen Wanderer, die gerade zur Coburger Hütte aufsteigen.

Die Coburger Hütte

Am Seebensee sind die ersten 5 Kilometer geschafft. Von nun an wird es nochmal anspruchsvoll. Der Anstieg vom Seebensee zur Coburger Hütte bedeutet 300 Höhenmeter auf knapp einem Kilometer. In steilen Serpentinen windet sich der Weg den Berg hinauf.

Oben angekommen, werden wir mit einer herrlichen Aussicht auf den Seebensee und den Drachensee belohnt. Die perfekte Gelegenheit für eine Brotzeit. Die Coburger Hütte ist bewirtschaftet und bietet zünftige Mahlzeiten an. Das Angebot variiert von Schinkenbrot bis Kaiserschmarrn.

Statt eines verlockenden Hefeweizens, vergnügen wir uns mit einem „leichten“ Radler (wir wollen ja noch höher hinauf).

Ab Coburger Hütte gibt es verschiedene Möglichkeiten weiterzuwandern. Wir entscheiden uns für den Weg Richtung Hinteren Tajakopf. Der Weg füht zu erst hinab zum Drachensee. Zahlreiche Besucher genehmigen sich dort ein frisches und sicherlich kühles Bad.

Wir entscheiden uns trocken zu bleiben und weiter aufzusteigen. Erneut sind es steile Serpentinen, die uns den Weg weißen.

Auf ca. 2.100 Metern Höhe stehen wir vor dem Tajatörl: eine Steinwüste und vor uns die Gipfel der Mieminger Kette. Der vor uns liegende Weg sieht anspruchsvoll aus. Wir fühlen uns dafür nicht gut genug gerüstet und entscheiden uns zum Abstieg.

Beim Abstieg genießen wir die weite Sicht. Der Drachen- und Seebensee liegen in voller Pracht unter uns. Der vordere Tajakopf ragt aus der Gebirgskette hervor. So fühlt sich also „Bergsteiger-Romantik“ an, denken wir uns und kraxeln Richtung Tal.


Na, Lust auf das Nachwandern bekommen? Hier sind einige Information rund um die Wanderung für euch:

Informationen zur Wanderung

  • Wegstrecke: ca. 16 km
  • Auf- und Abstieg:  ca. 1.100 Höhenmeter
  • Rastmöglichkeiten: Ehrwalder Alm, Alpenglühn-Sportalm Hütte, Seebenalm, Coburger Hütte
  • Unsere Gehzeit: 6 Stunden
  • Weiterführende Links: Bergfex.at
  • Autorentipp: Füße kühlen im Drachen- oder Seebensee ;)

 

 

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6 Kommentare zu “Seebensee, Coburger Hütte und hinterer Tajakopf

  1. Awwww, was für traumhafte Bilder!
    Der kristallklare, türkise See ist einfach ein Traum. Bei sowas muss man sich echt noch überlegen, wandern zu gehen (und dabei mag ich das gar nicht XD).
    Liebe Grüße
    Christina

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