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Irland Roadtrip: Tipps zu Route, Fotografie & Erfahrungen

Heute stellen wir euch unseren Nordirland und Irland Roadtrip vor. Mit dem Auto lassen sich beide Länder prima erkunden. Allerdings zeigt unsere Erfahrung, dass fünf Reisetage zu wenig sind. Wie in der Toskana, gibt es auch in Irland und Nordirland einfach viel zu viel zu sehen.

Auf unserer Reise und während unserer Recherche über Irland sind wir auf zahlreiche schöne Fotomotive gestoßen, die wir nun in einer Rundreise zusammengefasst haben.

Der Nordirland und Irland Roadtrip in der Übersicht

927 KM

7 Tage

(Nord-)Irland


Entlang der Reiseroute haben wir für euch die schönsten Photolocations als kleine „Travelography“-Kamera dargestellt. Ein Klick und ihr seht die genauen Bezeichnung der Location.

 

Highlights des Roadtrips

  • Dunluce Castle
  • Giant’s Causeway
  • Fanad Head
  • Kinbane Headland
  • Dunseverick Wasserfall
  • Ballintoy Harbour uvm.


1. Anreise Dublin

Dublin wird von Frankfurt am Main (FRA) mehrmals wöchentlich angeflogen und ist damit der ideale Ausgangspunkt für einen Irland Roadtrip. Unser Tipp: Achtet man auf Sparangebote kann man schon für rund 100€ hin- und zurückfliegen.

Für Landschaftsfotografen ist in der Umgebung von Dublin sicherlich die Halbinsel Howth mit dem Baily Lighthouse interessant.

Unterkunft:

2. Dublin – Carrickart

Die Etappe zwischen Dublin und Carrickart ist lange, man fährt einmal quer durch das Land. Doch die lange Fahrtzeit lohnt sich: An der Westküste angekommen, bieten zum Beispiel die Felsklippen von Slieve Leagues ausgezeichnete Fotomöglichkeiten.

Entlang des Wild Atlantic Ways kommt man an weiteren Aussichtspunkten und interessanten Ortschaften vorbei. Als Beispiel ist hier Bunbeg und das Schiffswrack in der Bucht zu nennen.

Unser Tipp: Beachtet beim Fotografieren und bei der Planung die Gezeiten.

Auf dem Weg nach Carrickart ist ein Schlenker durch den Glenveagh Nationalpark ebenfalls absolut empfehlenswert.

Wieso? Seht selbst:

Karge Landschaft, wenig Vegetation und zahlreiche Bäche und Wasserfälle dominieren im Glenveagh Nationalpark das Landschaftsbild.

Angekommen in Carrickart, ist es ein Katzensprung bis zur Fanad Halbinsel und dem gleichnamigen Leuchtturm. Diesen solltet ihr unbedingt zum Sonnenaufgang fotografieren, denn früh morgens steigt (vom Festland gesehen) die Sonne direkt hinter dem Leuchtturm auf – ein wunderschöner Anblick.

Unser Reisebericht:

Unterkunft:

  • Sonas B&B: Die schönste Unterkunft während unserer Reise!

3. Carrickart – Bushmills

Auf dem Weg nach Bushmills passiert ihr die irische Grenze. Mit dem Passieren der Grenze wird aus dem Wild Atlantic Way die Causeway Coastal Route.

Unser Tipp: Beim Mietwagen darauf achten, dass dieser ohne Aufpreis auch in Nordirland versichert ist.

Die erste Sehenswürdigkeit auf der nordirischen Seite ist der Downhill Beach. Dieser ist mit dem Auto befahrbar und liegt direkt unterhalb der Felsküste des Mussenden Tempels, wo wir bereits bei der nächsten Fotolocation wären.

Der Mussenden Tempel liegt auf einem Felsplateau direkt an der Abbruchkante der Felsen und mit Blick auf das offene Meer.

Auch hier empfiehlt es sich zu den frühen Morgen- oder späten Abendstunden vorbeizufahren.

In der Umgebung von Bushmills gibt es so viele Fotolocations, dass ich gar nicht weiß mit welcher ich beginnen soll.

Die nächstgelegene ist sicherlich der Giant’s Causeway, aber auch die Dark Hedges, das Dunluce Castle befinden sich in kurzer Fahrdistanz. Abends alleine am Meer zu stehen und den Sonnenuntergang genießen, das ist ein Gefühl, welches unbezahlbar ist. Mit dem Giant’s Causeway oder dem Dunluce Castle habt ihr dafür zwei herausragende Orte für solche Momente.

Unser Tipp: Auch außerhalb der Öffnungszeiten sind viele Sehenswürdigkeiten begehbar

Unsere Reiseberichte:

Unterkunft:

4. Bushmills – Mourne Mountains

Dieser Teil des Roadtrips entspricht nicht mehr unserer ursprünglichen Route. Nachdem es ununterbrochen regnete, entschieden wir uns hier keinen Halt mehr einzulegen.

Allerdings wäre ein weiterer Stopp in den Mourne Mountains sicherlich spannend gewesen. Die Mourne Mountains bieten ähnlich wie der Glenveagh Nationalpark Fotomotive in Hülle und Fülle.

Bekannte Motive sind das Silent Valley Reservoir, der Trassey River oder die Große Mauer mit dem Namen „Mourne Wall“.

5. Mourne Mountains – Dublin

Kommen wir zum letzten Höhepunkt des Irland Roadtrips, dem Tollymore Forest Park.

Der Tollymore Forest Park ist das letzte „nordirische“ Highlight bevor es wieder über die Grenze nach Irland geht. Dort bietet der Shimna River mit einigen Kaskaden gute Fotomöglichkeiten. Nicht entgehen lassen solltet ihr euch Foleys Bridge, eine alte und sehr fotogene Steinbrücke über dem Shimna River.

Eine Anfahrt des Schiffswracks in der Bucht von Baltray solltet ihr hingegen nicht mehr vornehmen, das Schiffswrack ist weg, verschwunden und keiner weiß wohin.

Unser Reisebericht:

Unterkunft:

  • Killowen House: Das B&B mit den meisten Sternen während unserer Reise, aber leider mit dem schlechtesten Frühstück und einem Zimmer ohne „Wohlfühlfaktor“

Allgemeine Tipps & Informationen zu unserem Irland Roadtrip

  • Unsere Reisezeit: Ende April bis Anfang Mai 2015
  • Reiseart: Individuell Rundreise mit einem Auto
  • Wetter: Sehr wechselhaft, aber leider etwas viel Regen

Was darf im Koffer und im Fotorucksack nicht fehlen?

  • Wind- und regendichte Jacke und Hose
  • Stativ & Verlaufsfilter für die Sonnenuntergänge am Meer

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Du warst selbst schon in Irland oder Nordirland unterwegs und willst uns von deinen Erfahrungen erzählen? Kein Problem, schreib‘ uns einfach oder hinterlasse einen Kommentar.

 

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9 Kommentare zu “Irland Roadtrip: Tipps zu Route, Fotografie & Erfahrungen

    • Ich fahre im Mai 2016 nach Irland. Ist das Schiffswrack (Bunbeg) tatsächlich weg? Im Internet findet man nichts darüber und lt. Tripadvisor waren im September 15 noch Leute dort und haben es gesehen (oder was davon noch übrig ist).

      • Hallo Georg,

        das Schiffswrack von Bunbeg ist noch dort. Das Wrack in Baltray hingegen nicht mehr. Allerdings nagt die raue Luft am Holzwrack in Bunbeg und es ist sicherlich auch nur noch eine Frage der Zeit bis es in sich zusammenfällt.

        Wenn du dort hinwillst zum Fotografieren kann ich dir nur empfehlen, auf die Gezeiten bei deiner Reiseplanung zu achten. Bei Flut ist Wrack nicht erreichbar.

        Viele Grüße
        Christian

  1. Ich stelle fest, dass ich zunehmend gestresst bin, wenn die Zeit knapp bemessen ist. In der vergangenen Woche waren wir einige Tage in Belgien unterwegs und haben jede Nach an einem anderen Ort übernachtet. Wir waren mit dem Filius unterwegs und es kam mir so vor, als sei ich mehr mit dem Taschen packen und Essen gehen beschäftigt gewesen, als mit Sightseeing : / Oder man ist allein unterwegs und schöpft die Zeit ganz für sich aus : ) Auf jeden Fall ein toller Routenvorschlag : )

    • Vielen Dank für deine Anmerkung, Jutta. Das mit den vielen Ortswechseln kann ich bestätigen. Wir hatten jetzt zwei dieser Art in diesem Jahr und deswegen haben wir uns in Norwegen auf zwei Unterkünfte festgelegt.

      Liebe Grüße
      Christian

  2. Super Beitrag!
    Ich bin gerade mit meiner Planung beschäftigt, allerdings auf einer alten Vespa.
    Ich möchte auch so viel wie es geht fotografieren, das ist u.a. auch der Sinn meiner Reise. Werde alles über 85mm Zuhause lassen und dafür mein 11-16 einpacken. Tolle Fotos!

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