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Unsere Fotoreise durch Irland: Teil 2

Nachdem der Start unserer Fotoreise ins Wasser fiel, kündigte sich am nächsten Morgen Besserung an.

Das Wetter hatte aufgeklart und genüsslich nahmen wir in dem kleinen Speisesaal unserer Unterkunft das Frühstück ein.

Carina hatte Rührei gewählt und ich traute mich zum ersten Mal an traditionell irisches Frühstück heran. Mein Fazit: Black und White Pudding zum Frühstück ist schon echt derb!

Für unsere Reise hatte ich mir außerdem einen Fotoplan erstellt. Dieser beinhaltete Sonnenauf- und untergangszeiten und Fotomotive in der Nähe der Unterkunft. Aufgrund des Baugerüsts am Fanad Head verwarf ich diesen Plan allerdings am zweiten Tag wieder.

Unterwegs nach Nordirland

Wir verluden unsere Koffer in unserem „riesigen“ Berlingo und brachen zu unserem nächsten Ziel auf.

Die Fahrtzeit war verglichen mit unserer letzten Strecke deutlich kürzer. Daraufhin entschlossen wir uns kurzerhand der Empfehlung unseres Gastgebers zu folgen und noch eine Runde um die Halbinsel Rosguill zu drehen.

Die halbstündige Fahrt lohnte sich!

Sie führte uns durch beschauliche Ortschaften und vorbei an einsamen Buchten. An der Spitze der Insel angekommen, eröffnete sich eine wunderschöne Aussicht auf das offene Meer. Die Landschaft war dort genau nach meinem Geschmack – rau und ungebändigt.

Nordirlands Sehenswürdigkeiten und der National Trust

Gegen Mittag erreichten wir dann die nächste Station auf meinem Fotoplan. In Downhill war der Mussenden Temple bereits vom Strand aus zu sehen.

Hoch über den Klippen thronte der kleine runde Tempel an der Abbruchkante der Felsen. Wir fühlten uns wie in einen Film versetzt.

Nach einer kurzen Rast und einem Strandspaziergang ging es wieder zurück auf die Causeway Coastel Route und bergauf zum Eingang des Tempels.

Oben angekommen, stellten wir fest, dass der Mussenden Temple sich zusammen mit dem Downhill Demesne und dem Hezlett House in einer Parkanlage des National Trust befindet. Diese Parkanlage hat auch bestimmte Öffnungszeiten (10-18 Uhr). Als ich das las, verfiel ich in eine kurze Schockstarre und sah das nächste morgendliche Motiv von meinem Plan verschwinden.

Nach dem kurzen Schock parkten wir das Auto und besichtigten die sehr weitläufige Parkanlage. Erste Anlaufstelle war der Mussenden Temple, welcher im 18. Jahrhundert dem ehemaligen Bischof von Derry als Bibiliothek diente.

Ich persönlich fand dem Temple nicht nur als Fotomotiv sehr schön. Carina hatte sich ihn wohl etwas imposanter vorgestellt. Auch die Ruinen des Downhill Houses waren interessant anzusehen. Sie sind noch gut erhalten und wenn man zwischen den hohen Mauern steht, kann man nur zu gut erahnen in welchem Prunk der Bischof gelebt haben muss.

In Portrush angekommen, sind wir nach den vielen schönen alten Städtchen etwas erschrocken von dem sehr maroden Bild der Stadt. Irgendwie hatten wir uns Portrush anders vorgestellt.

Das von uns gebuchte Hostel machte dagegen einen sehr gemütlichen Eindruck. Neben einer sehr netten Begrüßung gab es für uns noch eine Restaurantempfehlung und die Info, wo es guten Kaffee gibt (wichtig!!!!)

Der Giant’s Causeway

Am Abend folgten wir der Empfehlung aus dem Hostel und aßen im 55 Degrees North. Ein Restaurant, welches wirklich weiter empfehlen können!

Nach dem Abendessen zogen wir nochmal zum Fotografieren los. Es ging weiter zum Giant’s Causeway und somit zu unserem abendlichen Fotoziel.

Die 60 Millionen Jahre alten Basaltsäulen sind seit 1986 Unesco Weltkulturerbe und sind mit Sicherheit weltbekannt. Letzteres war zu mindest unsere Vermutung als wir dort ankamen. Riesiger Parkplatz, riesiger Eingang und saftige Eintrittspreise!

Aber obwohl es laut Öffnungszeiten geschlossen sein sollte, war das Gelände noch frei zugänglich (ich schöpfte wieder Hoffnung für den Mussenden Temple). Mit Filterhalter und Stativ im Rucksack gingen wir den steilen Weg bergab zum Meer.

Mittlerweile waren ein paar Wolken aufgezogen, aber dieses Mal keine Spur von Regen.

Als wir am Meer ankamen und plötzlich vor den riesigen Basaltsäulen standen, waren wir zu tiefst beeindruckt von der gewaltigen Naturkulisse.

Nach einem kleinen Erkundungsrundgang suchten wir uns einen Platz, wo wir den Sonnenuntergang beobachteten und Fotos machten.

Als die Sonne untergegangen war, ich die Speicherkarte ordentlich voll gemacht hatte und die Dunkelheit einsetzte, ging ich über beide Ohren grinsend und überglücklich um die coole Fotolocation zusammen mit Carina wieder ans Auto.

Das war Teil 2 unserer Fotoreise. Im nächsten Teil geht es weiter entlang der Causeway Coastal Route und wir besuchen einige Drehorte der berühmten Serie Game of Thrones.


Fotoreise Irland Teil 1

irland fotoreise teil 1


Fotoreise Irland Teil 3

irland teil 3

 

Über 

Hallo, ich bin Christian und Hobbyfotograf. Ich verreise gerne an Orte, die ich als Foto irgendwo im Internet entdeckt habe. So komme ich an die entlegendsten Orte der Welt, immer auf der Suche nach einem spannenden Motiv.

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10 Kommentare zu “Unsere Fotoreise durch Irland: Teil 2

    • Es gibt in Irland und Nordirland einfach entlang der Küste sehr, sehr viel zu sehen. Im Nachhinein ist es auch etwas Schade, dass wir nur fünf Tage dort waren ;)

      Liebe Grüße
      Christian

  1. Das Schaf ist echt der Hammer! ♥♥♥
    Auch die untere Bilderreihe der Felsen und Steine am Wasser gefällt mir unheimlich gut! Wahnsinns Farben! :-)

    Liebe Grüße,
    Mara

    • Hallo Mara,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Komplimente!
      Irland hat an Fotomotiven unheimlich viel zu bieten. Wenn du die Welt mit der Kamera entdeckst, sollte das unbedingt auch auf deiner Bucketlist stehen.

      Liebe Grüße
      Christian

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