fotorucksack d610

Ein Fotorucksack für die Nikon D610

Kurz vor unserer Toskana Rundreise stelle ich mich der Herausforderung. Ich suche einen neuen Fotorucksack für meine Nikon D610 und natürlich für den Rest meines Equipments.

Bis jetzt tat ich mir immer etwas schwer damit. Mein AmazonBasics SLR-Kamerarucksack erfüllte seine Aufgaben in den vergangenen zwei Jahren immer ziemlich gut. Aber das Equipment wächst und langsam wird der Platz knapp. Also muss ein neuer her.

Ich habe dazu viele verschiedene Testberichte gelesen und letzten Endes sind drei in die engere Auswahl gekommen. Alle Rucksäcke liegen im Preissegment unter 100€. Meinen Vergleich und das Ergebnis könnt ihr nun hier nachlesen.


1 Meine Anforderungen

Für mich ist mein Rucksack ein treuer Begleiter auf all meinen Reisen. Ich brauche ihn im Flugzeug als Handgepäck oder auf Wanderung im Gebirge. Ich habe drei Objektive, diverse Filter, mehrere Akkus, Speicherkarten, Ladegeräte und noch einige Gadgets mehr. All das muss in meinem neuen Rucksack Platz finden.

Als Upgrade soll mein zukünftiger Rucksack eine Stativhalterung auch für größere Stative (mit einer Arbeitshöhe >1,70m) haben. Bisher musste ich mein Stativ immer zusätzlich im Köcher tragen. Das soll sich ändern!

Die drei ausgesuchten Rucksäcke erfüllen auf dem Papier all diese Anforderungen, aber mal gucken, wie es in der Realität aussieht. Hier nun die drei Rucksäcke:


2 Die Kontrahenten

Mantona SLR-Rucksack Trekking


  • Innenmaße Hauptfach (HxBxT): ca. 35x18x15cm
  • Außenmaße (HxBxT): ca. 46x25x20cm
  • Regenschutzhülle
  • Stativhalterung
  • Diebstahlsicherung
  • Gewicht: ca 1,4 kg
  • Material: keine Angabe
  • Preis: 65,77 (Stand: 21.03.2015, 12:45 Uhr)

Mantona Rhodolit SLR-Kamerarucksack


  • Innenmaße Kamerafach (HxBxT): 27 x 27 x 15 cm
  • Innenmaße Oberes Hauptfach (HxBxT): 13 x 23 x 15 cm
  • Außenmaße (HxBxT): 44 x 28 x 23 cm
  • Stativhalterung
  • Regenschutzhülle
  • Kameraschnellzugriff
  • Gewicht: ca 1,4 kg
  • Material: Nylon
  • Preis: 69,90€ (Stand: 21.03.2015, 12:45 Uhr)

Hama Daytour 230 SLR-Kamerarucksack


  • Innenmaße oberes Fach (HxBxT) :  46 x 27 x 18 cm
  • mit zwei Schnellzugriffen
  • Stativhalterung
  • Regenschutzhülle
  • Platz für zwei SLR-Digitalkameras mit Objektiv, 11 Zusatzobjektiven/Blitz und weiteres Zubehör
  • Gewicht: 1940 g
  • Material: Polytex
  • Preis: 92,98€ (Stand: 21.03.2015, 12:45 Uhr)

3 Der erste Eindruck

Voller Vorfreude packe ich die drei Rucksäcke aus. Auf den ersten Blick wirken alle im Vergleich zu meinem alten Modell hochwertig. Die Materialien fühlen sich fest an und vermitteln einen sicheren Schutz. Positiv fällt bei den beiden Mantona Rucksäcken der ergonomische Tragegriff auf, den ich direkt benutze.

Bei dem Hama-Rucksack ist der gute Stand des Rucksacks auffällig und die rutschfeste Gummierung an der Unterseite. Beim ersten Öffnen einer Seitentasche ereilt mich jedoch direkt Ernüchterung. Das Zugseil für den Reißverschluss löst sich bei der ersten Benutzung.

Defektes Zugseil beim Hama Daytour

Defektes Zugseil beim Hama Daytour

Das Innenleben des Hama Daytour 230 wirkt jedoch deutlich aufgeräumter als die der beiden Konkurrenten. Kleine Abbildungen auf den Fächern zeigen direkt an, was in welches Fach gehört. Mir, der immer alles verlegt, erscheint dies sehr hilfreich.

Der Mantona Trekking wirkt beim Öffnen sehr klein. Positiv fällt jedoch der leichtgängige Reißverschluss auf. Beim Mantona Rhodolit stört mich die Variablität ihn als Slingrucksack tragen zu können. Aus diesem Grund sind die Träger nicht am Rucksack fixiert, sondern mit Schnallen (einem Karabinerhaken ähnlich) befestigt. Nach meinen bisherigen Erfahrungen eine potentielle Quelle für einen schnellen Defekt.

Gut gefällt mir beim Rhodolit das Fach hinter der Rückenpolsterung. Hier findet mit Sicherheit ein Tablet oder ein kleines Notebook Platz.


Der Zwischenstand:


Mantona Trekking

Mantona Rhodolit

Hama Daytour 230

Positiv
  • Festes Material
  • Reißverschluss für das Hauptfach an der Rückseite
  • Stativhalterung am Rucksack
  • Praktischer Tragegriff
  • Regencape
  • Niedrigster Preis im Vergleich

Positiv
  • Festes Material
  • Stativhalterung am Rucksack
  • Praktischer Tragegriff
  • Regencape
  • Schnellzugriff für die Kamera

Positiv
  • Festes Material
  • Reißverschluss für das Hauptfach an der Rückseite
  • Stativhalterung am Rucksack
  • Regencape
  • Wirkt sehr geräumig
  • Schnellzugriff für die Kamera

Negativ
  • könnte etwas zu klein sein

Negativ
  • Befestigung der Träger wirkt billig
  • Kein Diebstahlschutz: Hauptfach ist an der Vorderseite zu öffnen

Negativ
  • Kleiner Defekt bei erster Benutzung
  • Der höchste Preis im Vergleich


4 Das Equipment im Rucksack

Nachdem ich mir einen ersten Eindruck über die Rucksäcke bilden konnte, geht es nun an das Eingemachte. Passt mein gesamtes Equipment auch in die Rucksäcke?

Dazu eine Auflistung, was sich so alles hinter dem Begriff „mein Equipment“ verbirgt.


Mein Equipment

Die Kamera

  • Nikon D610 Body
  • Nikkor 14-24mm
  • Nikkor 24-70mm inkl. Sonnenblende
  • Nikkor 50mm inkl. Sonnenblende

Das Stativ

  • Manfrotto 055XPROB
  • Manfrotto Kugelkopf 498RC2

Das Zubehör

  • 2x Transcend Ultimate-Speed 32GB Speicherkarten
  • 1x SanDisk Extreme 16GB Speicherkarte
  • 1x Nikon EN-EL15 Akku
  • 2x Bundlesstar Ersatzakkus
  • Ladegerät für KFZ sowie USB und normale Steckdose
  • LiteXpress Liberty Stirnlampe
  • AmazonBasics Fernauslöser
  • B+W Zirkular-Polfilter Käsemann F-Pro MRC
  • Haida ND-Filterset
  • Brillenputztuch und Reinigungsset


4.1 Der Mantona Trekking im Test

Kommen wir zum Mantona Trekking. Der erste Eindruck war schon, dass er etwas zu klein sein könnte. Beim ersten Versuch habe ich tatsächlich etwas Schwierigkeiten alles unterzubekommen.

Meine Kamera ist mit angeschlossenem 14-24 zu breit, um mit dem 24-70 gleichzeitig in den Rucksack zu passen. Stellen lässt sich das Objektiv auch nicht, da es dann das Rückenpolster durchdrückt und der Tragekomfort nachlässt.

Filtercontainer sparen Platz

Filtercontainer sparen Platz

Nach vielem Ausprobieren, klappt es doch. Ich bekomme all mein Ausrüstung im Rucksack unter. Dazu verwende ich für meine Filter einen Filtercontainer. Das spart Platz im Vergleich zum Transport aller einzelnen Filter. Meine Nikon D610 mit angeschlossenem Objektiv lege ich seitwärts in den Rucksack. Sieht auf den ersten Blick merkwürdig aus, aber die Kamera lässt sich genauso leicht greifen wie sonst auch.

Mit der Stativhalterung am Rucksack lässt sich mein Manfrotto 055XPROB gut fixieren. Es ragt etwas über den Rucksack, hält aber.

Ich wollte schon fast den Gewinner küren, als mir abends – kurz vor dem Einschlafen – einfällt, dass doch nicht alles passt. Für den Transport meiner Fotoausrüstung im Flugzeug muss ich den Stativkopf abmontieren, da das Stativ sonst in keinen Koffer passt. Den Stativkopf transportiere ich dann ebenfalls im Handgepäck und somit im Rucksack.

Akuter Platzmangel im Mantona Trekking

Akuter Platzmangel im Mantona Trekking

Mit einem traurigen Auge (denn der Rucksack lässt sich aufgrund seiner guten Rückpolsterung auch angenehm tragen!) muss ich somit festhalten: Der Rucksack ist zu klein


4.2 Der Mantona Rhodolit im Test

Bei dem Mantona Rhodolit habe ich keine Probleme meine Ausrüstung zu verstauen. Etwas klüger aus meinem vorherigen Experiment habe ich alles im Handumdrehen untergebracht.

Sogar für den Stativkopf ist noch Platz

Sogar für den Stativkopf ist noch Platz

Die fast 10cm mehr Breite machen sich dabei positiv bemerkbar. Gut gefällt mir auch der seitliche Schnellzugriff mit dem sich die Kamera problemlos aus dem Rucksack ziehen lässt. Ein mulmiges Gefühl behalte ich jedoch bei den Tragegurten und der fehlenden Diebstahlsicherung.

Der Schnellzugriff beim Mantona Rhodolit

Der Schnellzugriff beim Mantona Rhodolit

Auch mein Stativ lässt sich, wie bereits bei dem Mantona Trekking, einfach befestigen. Die Tasche der Stativhalterung fällt bei dem Mantona Rhodolit sogar noch etwas größer aus und lässt sich mit einer Schlaufe enger ziehen.

Die obere Halterung hat jedoch keine Schnalle, um den gestrafften Gurt zu fixieren. Dadurch löst sich der Gurt beim Aufziehen, das Stativ hat beim Tragen des Rucksacks zu viel Spiel und wackelt hin und her. Ärgerlich!

Abschließend muss ich festhalten, dass der Rucksack mich nicht überzeugen konnte. Die Schulterträger wirken billig, die Stativhalterung ist zu locker und der fehlende Diebstahlschutz sind für mich einfach zu viele Kompromisse, die ich eingehen müsste.


4.3 Der Hama Daytour 230 im Test

Der Hama Daytour 230

ist der größte und teuerste Rucksack im Test. Nachdem sich bereits beim ersten Ausprobieren ein Zugseil gelöst hat, bin ich gespannt, ob der Rucksack durch andere Eigenschaften bei mir punkten kann.

Die Öffnung das Hauptfachs befindet sich, wie bei dem Mantona Trekking, an der Rückseite des Rucksacks, was ich grundsätzlich gerade für Städtereisen sehr positiv finde. Die Reißverschlüsse wollen bei dem Hama Daytour 230 aber nicht wirklich gefallen: Sie gehen schwergängig und verhaken leicht.

Ist er aber einmal offen, überzeugt der Rucksack durch sein übersichtliches Innenleben. Die Stoffelemente lassen sich sehr leicht versetzen (fast zu leicht), sodass eine Anpassung für die eigenen Objektive schnell möglich ist. Gut gefallen mir auch die gekennzeichneten Taschen für das Zubehör. Damit weiß man immer, wo was ist (hoffe ich zumindest).

Kennzeichnung der Taschen beim Hama Daytour

Kennzeichnung der Taschen beim Hama Daytour

Durch sein rundliche Form wird es aber schon bei Objektiven mittlerer Größe schwierig einen geeigneten Platz zu finden. Die Angabe, dass der Rucksack für 11 Objektive Platz bieten soll, ist aus meiner Sicht deutlich überzogen. Mein Equipment findet aber locker Platz.

Eine Stativhalterung hat der Hama Daytour 230 ebenfalls. Allerdings befindet diese sich in einer kleinen Tasche am Rucksack und es ist ziemlich fummelig, diese dort rauszubekommen. Wenn sie jedoch draußen ist, erlebt der Käufer des Rucksacks eine herbe Enttäuschung. Die Stativhalterung ist winzig und geht völlig an der Zielgruppe dieses Rucksacks vorbei.

Mein Stativ passt gerade so mit einem Bein rein. Ein Transport des Stativs ist damit unmöglich. Da haben die Produktentwickler von Hama wirklich großen Mist gebaut! Somit scheidet auch dieser Rucksack für mich aus.


5 Mein Fazit

„Wer billig kauft, kauft zwei Mal.“ Diesen Spruch konnte ich mir schon häufig anhören, wenn ich zu AmazonBasic-Produkten oder die Haida Verlaufsfilter gegriffen habe. Häufig wurde ich trotz des geringeren Preises gegenüber Markenprodukten nicht enttäuscht.

Bei den drei Rucksäcken kann ich das vor allem für den Mantona Rhodolit und den Hama Daytour 230 nicht behaupten. Insgesamt kann mich keines der drei genannten Modelle wirklich überzeugen.

Mein persönlicher Favorit ist immer noch der Mantona Trekking, den ich auch uneingeschränkt für Fotografen mit kleinerem Equipment weiterempfehlen kann. Für mich kommt er allerdings aufgrund der Größe nicht infrage.

Hat jemand von euch schon bessere Erfahrungen mit Rucksäcken gemacht? Ich bin gespannt auf weitere Empfehlungen!

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13 Kommentare zu “Ein Fotorucksack für die Nikon D610

    • Hallo Martin,

      vielen Dank für deinen Hinweis! Den schaue ich mir auch mal genauer an. Aber jetzt steht bei uns erst mal Toskana an. Schade, dass es mit einem neuen Rucksack nicht mehr vorher geklappt hat.

      Grüße
      Christian

  1. ich wollte mir eig auch vor unserer großen amerika-reise einen neuen rucksack zulegen, weil mein „marienkäfer“, der rote crumpler muffin half top auch ein bisschen klein ist für etwas mehr equipment, ich einen hüftgurt zum tragen und eine stativhalterung wollte. über 2 der 3 die du dir bestellt hast bin ich acuh gestolpert, die sind aber dann aus mehreren gründen ausgefallen. (die idee, sich mehrere zu bestellen und anzuschauen ist ziemlich cool, darauf bin ich noch nicht gekommen -.-).
    ich habe mir dann zu weihnachten den Lowepro LP36448-PWW Kamerarucksack Rover Pro 45L AW in blau/grau bestellt. zur verwendung ist er allerdings noch nicht gekommen, weil er sooo riesengroß ist. das hat mich ein bisschen überrascht. da es ein geschenk war, wollte ich ihn nicht zurückschicken. aber mal sehen – vermutlich wird er für berlin und unsere lost place touren dann mal zum einsatz kommen.

    irgendwie muss ich sagen, den perfekten rucksack wie ich mir das vorstelle, den gibt es einfach nicht. ich brauche platz für mein persönliches zeug, aber auch da unterteilungen (die fehlen bei dem lowepro nämlich mehr als erwartet) und das kamerafach sollte einfach größer sein als bei den klassischen zweiteilern. im endeffekt ist der crumpler perfekt, nur zu klein und bräuchte mehr fächer für die persönlichen sachen. aber dieses konzept wird ja gar nicht mehr verfolgt. und was fange ich mit einem rucksack an, wo ich nur platz für kamerazeug, nicht aber für ein buch, eine trinkflasche, etc. habe.

  2. Hey Paleica, du sprichst genau aus, was ich auch denke: Gibt es wirklich einen passenden Rucksack?

    Ich hatte schon vor dem Artikel hier einen LowePro Flipside 300 gekauft. Allerdings konnte der mich leider auch nicht überzeugen. Das waren somit Nummer 2,3 und 4… Ich werde es nochmal mit Martins Tipp probieren. Ansonsten kauf ich mir einfach nur einen günstigen, wo ich meine Kamera unterbekomme und trag das Stativ weiterhin im Köcher!

    Viele Grüße
    Christian

    P.S. Bald kommt auch wieder unser Beitrag zu deinen Magic Letters! :)

    • ich denke, dass es schwierig ist, weil jeder eben was anderes erwartet. was mich aber wundert, ist, dass offensichtilch nicht viele leute kameraequipment und daypack in einem rucksack unterbringen wollen. denn rucksäcke, die „nur“ für kamerazeug geeignet sind, gibt es tausende. nur die kombis sind rar gesät.

  3. Ich habe mir zuletzt einen Foto-Rucksack von Crumpler für 180,- Euro gekauft :/ Je länger ich ihn benutze, desto nerviger ist er. Riesig, starr (also völlig schwer zu handhaben) und unaufgeräumt. Das Stativ lässt sich gar nicht unterbringen. Soweit hatte ich – Laie – beim Kauf nicht gedacht. Im Geschäft hatte sich alles gut und komfortabel angefühlt.
    Meist habe ich heute darum einen einfachen Tagesrucksack mit vielen praktischen Fächern dabei. Objekte stecke ich in DIY-Polster. Alles andere passt hervorragend in die Reißverschlusstaschen und Klettfächer am Rucksack. Das Stativ muss ich extra tragen :/ Nachtelig ist natürlich, dass das Ding „wabbelig“ ist und weder Stand auf dem Boden hat, noch wasserdicht ist. Also alles nix – leider.

    • Dann weiß ich schon mal, um welche Marke ich einen Bogen mache! 180€ ist aber auch schon echt ein stolzer Preis. Wenn er dann noch nicht mal dem Zweck dienlich ist, umso ärgerlicher.

      Grüße
      Christian

      • ich hab seit jahren einen crumpler und bin mit dem bisher am zufriedensten. dass er starr ist ist allerdings richtig. trotzdem ist er für mich momentan der beste kompromiss. immer noch :/

  4. Ich habe mir letztes Jahr einen Jack Wolfskin ACS Photopack Rucksack (99€) gekauft.
    Ich bekomme hier meine drei Objektive, alles mögliche an Zubehör und das Stativ (Halterung dafür außen) gut untergebracht.
    Was mir an dem Rucksack besonders gut gefällt, ist dass man im oberen Fach noch was anderes außer Fotozubehör unterbringen kann. Es gibt sogar eine Laptoptasche und man kann Proviant für eine Wanderung gut verstauen. In einer kleinen Extratasche Schlüssel, Handy, Kleinkram und den Pass gut unterbringen.

    Einziges Manko (und leider nicht unerheblich): man kann auf das Fotozubehör nur von vorne zugreifen. Das heißt bei einem Objektivwechsel etc. muss der Rucksack erst komplett abgenommen werden, bevor man an sein Zubehör kommt. Und das ist echt ein bisschen ärgerlich und umständlich.

    Also, ich habe leider auch noch nicht das Nonplusultra gefunden…

    • Das klingt schon mal sehr gut! Und das Manko finde ich persönlich gar nicht so schlimm.
      Ist bei meinem aktuellen Rucksack nicht anders.

      Ich glaube, denn werde ich mir neben Martins Vorschlag auch nochmal genauer ansehen.

      Vielen Dank!

  5. die meisten Fotorucksäcke sind mir zu starr und auf längeren Tagestouren unbequem zu tragen. Daher habe ich mir einen Tagesrucksack z.B. den ACT Trail 32 von Deuter und ein Fotoinlet der Firma f-stop gekauft. F-stop bietet in erster Linie diverse Fotoinletts (sog. ICUs) unterschidlicher Größen für ihre eigenen (recht teuren) Rucksäcke an. Diese passen aber auch in andere Rucksäcke. Der Rucksack sollte in jedem Fall über einen frontalen RV-Zugang verfügen, damit man die Kamera schnell im Zugriff hat und nicht erst „wühlen“ muss. Das Stativ befestige ich an einer der vielen Schlaufen direkt am Rucksack. Für mich ist diese Lösung seither optimal…

    • Von den ICUs habe ich leider erst zu spät erfahren, sonst hätte ich bei F-Stop wahrscheinlich auch zugeschlagen.

      Ich benutze jetzt seit einem Jahr einen LowePro Flipside Sport 20L und bin mehr oder weniger zufrieden.

      Grüße
      Christian

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